TY - THES T1 - Mangelernährung bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor - Evaluation der Bioelektrischen Impedanzanalyse in der klinischen Praxis A1 - Culmann,Eva Julia Y1 - 2019/11/26 N2 - Hintergrund: Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren sind aufgrund der unmittelbaren Betroffenheit ihrer oberen Verdauungsorgane durch Krankheitsgeschehen und Therapienebenwirkungen in besonderem Maße dem Risiko einer Mangelernährung ausgesetzt, wodurch die Prognose des Patienten negativ beeinflusst wird. Ein niedriger Phasenwinkel (PA) aus der Bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) ist häufig mit einem Ernährungsrisiko assoziiert. In dieser Arbeit soll der PA aus der BIA als Tool in der Erkennung eines Ernährungsrisikos evaluiert werden. Methoden: Der PA von 30 onkologischen Patienten wurde vor Therapiebeginn bestimmt und die Patienten in Risikogruppen eingeteilt (NRS, MUST, Nutriscore). PA und Risikogruppen wurden mit dem Korrelationskoeffizienten nach Spearman untersucht. Die Mittelwerte der beiden Gruppen wurden mit dem Mann-Whitney-U Test untersucht und mit der Receiver-Operating-Statistik ein Cut-off Wert berechnet. Ergebnisse: NRS und MUST korrelierten signifikant negativ mit dem PA (r= -0,474, p=0,008; r= -0,472, p= 0,019). Der mittlere PA der gefährdeten Patienten war signifikant niedriger als in der Gruppe der nicht gefährdeten Patienten (NRS: PA= 4,5° vs. 5,6°, p= 0,002). Der Cut-off Wert betrug bei NRS 4,6° (AUC= 0,798) und bei MUST 4,5° (AUC= 0,617) Diskussion: Ein PA von 4,6° deutet auf ein vorliegendes Ernährungsrisiko hin. Der PA aus der BIA ist folglich ein nützliches Instrument bei der Identifikation von onkologischen Patienten mit dem Risiko einer Mangelernährung. KW - Mangelernährung KW - Patient KW - Hals-Nasen-Ohren-Tumor KW - Evaluation KW - Bioelektronik KW - Impedanz KW - Impedanzmessung KW - Krankenhaus CY - Hamburg PB - Hochschulinformations- und Bibliotheksservice HIBS der HAW Hamburg AD - Berliner Tor 5, 20099 Hamburg L2 - http://edoc.sub.uni-hamburg.de/haw/volltexte/2019/5290 ER -