Einfluss von eCall auf das Prozessmanagement in Integrierten Leitstellen

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Medizintechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Einfluss , Prozessmanagement , Leitstelle , Integration , Kraftwagen , Verkehrssicherheit , Sensor , Fahrzeug
DDC-Sachgruppe: Technik

Kurzfassung auf Deutsch:

Um die von der EU Kommission definierte Strategie „Vision Zero“, bei der die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2050 gegen Null gehen soll, zu erreichen, wurde unter anderem der 112-eCall-Notruf eingeführt. Dieser muss in bestimmten Fahrzeugmodellen mit einer Typzulassung nach dem 31. März 2018 verpflichtend verbaut werden. Der 112-eCall wird im Falle eines Verkehrsunfalls, der durch Sensoren im Fahrzeug registriert wird, automatisch ausgelöst und informiert die nächstgelegene Integrierte Leitstelle. Alternativ kann der eCall- Notruf auch manuell aktiviert werden. In beiden Fällen wird ein Datenpaket übertragen sowie eine Sprachverbindung aufgebaut. Die aktuelle Situation gestaltet sich so, dass Fahrzeuge mit einer Typzulassung vor dem 31. März 2018 mit dem sogenannten TPS-eCall ausgestattet werden. Dieser wird ebenfalls im Falle eines Verkehrsunfalls aktiviert, informiert jedoch nicht die nächstgelegene Integrierte Leitstelle, sondern einen TPS-Dienstleister, welcher den Notruf aufnimmt und an die für das Gebiet zuständige Integrierte Leitstelle weitergibt. Sowohl durch den TPS-eCall, als auch durch den 112-eCall entstehen für die Integrierten Leitstellen neue Herausforderungen. Die vorliegende Arbeit behandelt die Auswirkungen von eCall auf das Prozessmanagement in Integrierten Leitstellen. Hierfür werden Grundzüge des Prozessmanagements dargestellt, die Funktionsweise von eCall erklärt und mithilfe von Experteninterviews fundierte Ergebnisse für die anschließende Diskussion gesammelt. Das Fazit formuliert Vorschläge, wie die möglichen Auswirkungen gepuffert werden können.

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