Gender Mainstreaming in der deutschen Presselandschaft – Rollenbilder in der Medienberichterstattung ausgewählter Tageszeitungen von 1997 und 2017

URL
Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Gender Mainstreaming , Geschlechterforschung , Massenmedien , Kommunikationswissenschaft , Feminismus
Freie Schlagwörter (Deutsch): Frau , Geschlechterrolle , Gleichberechtigung , Geschlechterstereotyp , Geschlechterverhältnis , Medienkonsum , Geschlechtsunterschied
DDC-Sachgruppe: Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen

Kurzfassung auf Deutsch:

Die medienwissenschaftliche Geschlechterforschung kritisiert die mediale Konstruktion von Geschlechterrollenbildern, denn Massenmedien beeinflussen die politische Meinungsbildung und können daher als Indikator für ein gesamtgesellschaftliches Bild dienen. Veränderungen seit der Implementierung des Gender Mainstreaming sind demnach in den Medien zu suchen. Der Begriff Gender Mainstreaming bezeichnet eine Methode, die den Blickwinkel von Frauen und Männern, gleichermaßen in allen politischen Entscheidungen präventiv berücksichtigt. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird eine quantitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Ziel ist es zu ermitteln, wie Männer und Frauen dargestellt werden und welchen Stellenwert gleichstellungsrelevante Themen in der Berichterstattung einnehmen. Dabei werden die Berichterstattungen der Jahre 2017 und 1997 verglichen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung dienen der Einschätzung ob und inwiefern sich seit Einführung des Gender Mainstreaming Veränderungen in der Medienberichterstattung vollzogen haben. Dies wird exemplarisch anhand der politischen Berichterstattung ausgewählter deutschsprachiger Tageszeitungen, der Süddeutschen Zeitung und der Zeitung DIE WELT, analysiert. Die Studie kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Veränderungen erkennbar sind, die sich hauptsächlich durch die Rolle von Frauen in der deutschen Politik zeigen. Dennoch ist kein Ansatz geschlechtergerechter Gleichstellung in der Berichterstattung auszumachen.

Hinweis zum Urheberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.