Möglichkeiten und Herausforderungen zur Reduzierung des Plastikverbrauchs im Supermarkt - Bewertung von Herstellern, Supermärkten, Unverpackt-Läden und Verbrauchern

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Möglichkeit , Reduktion , Plastik , Verbrauch , Supermarkt , Produzent , Verbraucher
DDC-Sachgruppe: Hauswirtschaft und Familienleben

Kurzfassung auf Deutsch:

Die vorliegende Arbeit sollte untersuchen, inwieweit eine Plastikreduzierung bei Lebensmittelverpackungen in Supermärkten umgesetzt werden kann. Situationen, Verhaltensweisen und Entwicklungspotentiale von Herstellern, Supermärkten, Unverpackt-Läden und Verbrauchern wurden anhand von Interviews untersucht und ausgewertet. In deutschen Supermärkten fallen jährlich schätzungsweise 900.000 Tonnen Plastikmüll an. Problematisch sind die umweltbelastende Herstellung und das Gelangen von Plastik in die Umwelt, wo es oftmals zu Mikroplastik zersetzt wird. (Mikro-) Plastik stellt eine Gefahr für alle Organismen von Ökosystemen dar. Für die Untersuchung wurden neun Interviews durchgeführt, welche anhand der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Es zeigten sich Herausforderungen wie Hygienefaktoren, die Markennennung für Hersteller, Wettbewerbsfähigkeit der Supermärkte und Verbraucherbedürfnisse nach geringem Zeitaufwand und Simplizität beim unverpackten Einkaufen. Technische Lösungen für Befüllungssysteme, wiederverwendbare Obstnetze, Anreize für Plastik reduzierende Filialleiter und Werbung für ein gesteigertes Umweltbewusstsein stellten sich als Möglichkeiten heraus, wie Plastik im Supermarkt reduziert werden kann. Demnach ist Plastikreduzierung im Supermarkt durchaus möglich. Hierbei bedarf es des Zusammenwirkens aller Beteiligten und der Übernahme von Verantwortung, um negative Umweltauswirkungen des ressourcenintensiven Lebensstils zu reduzieren.

Kurzfassung auf Englisch:

This paper examined the possibilities and difficulties of plastic reduction in supermarkets. Situations, behavior and the potentials for development of producers, supermarkets, bulk-shops and consumers were analyzed and evaluated. German supermarkets produce approximately 900.000 tons of plastic waste per year. Production and disposal of plastic demand huge amounts of energy and are harmful for the environment. This pollution certainly also affects human health negatively. Nine interviews were conducted and their content was analyzed using a qualitative content analysis. The results demonstrated both – possible solutions as well as complex challenges of plastic reduction in supermarkets. Challenges included product labeling, competitive ability, hygiene factors as well as consumer convenience. Possible solutions included technical innovations which enable plastic free packaging, reusable bags and positive incentives for supermarkets to reduce plastic as well as awareness raising for increased environmental consciousness. This paper concluded that plastic reduction in supermarkets is possible. However it’s realization requires cooperation and shared responsibility among all parties involved.

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