Ernährungsberatung bei chronischer Urtikaria

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Ernährung , Nesselsucht

Kurzfassung auf Deutsch:

Urtikaria zählt zu den häufigsten dermatologischen Erkrankungen. Sie ist gekennzeichnet durch das Auftreten von Quaddeln, Juckreiz und Angioödemen. Es werden mehrere Subtypen der Urtikaria unterschieden, wobei in vorliegender Arbeit nur auf die chronische Form eingegangen wird. Die genaue Ätiopathogenese ist noch nicht ausreichend geklärt. Die Hautmastzellen und insbesondere die Ausschüttung von Histamin spielen jedoch eine entscheidende Rolle. Bei den vielfältigen Ursachen chronischer Urtikaria werden vor allem Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittelinhaltsstoffe, die als nicht allergische Hypersensitivität bezeichnet werden, diskutiert. Zu den möglichen Auslösern zählen künstliche Zusatzstoffe sowie natürlich vorkommende Stoffe wie Salicylsäure, biogene Amine und natürliche Aromastoffe. Die Abklärung dieser Unverträglichkeiten stellt eine große Herausforderung an die Diagnostik dar. Die empfohlene Vorgehensweise wird ausführlich dargestellt. Ernährungstherapeutische Maßnahmen in Form von Eliminationsdiäten und anschließende doppelblind placebokontrollierte orale Provokationstestungen sind die einzige Möglichkeit einzelne Stoffe als Auslöser identifizieren zu können. Die empfohlenen diagnostischen Maßnahmen werden dargestellt und die Prinzipien der Eliminationsdiät sowie deren Wirkung am Beispiel von acht Urtikariapatienten erläutert. Hierbei wird die Notwendigkeit einer qualifizierten Beratung durch eine Ernährungsfachkraft verdeutlicht. Ein Konzept für die Ernährungsberatung von Patienten mit chronischer Urtikaria wird vorgestellt.

Kurzfassung auf Englisch:

Urticaria belongs to the most frequent dermatologic diseases. It is characterized by the appearance of wheals, associated itching and angioedema. Different subtypes of urticaria are distinguished. In this thesis, only the chronic form will be regarded. The pathogenesis of the disease is not yet fully understood. Skin mast cells and particularly the degranulation of histamine play a major role. Among the variety of possible causes for chronic urticaria, current research focuses on adverse reactions to food, called non allergic hypersensitivities. Eliciting factors can be food additives and natural food ingredients like salicylates, biogenous amines and natural aromatic components. With regard to the diagnostics of urticaria, it remains a great challenge to clarify those adverse reactions. The recommended procedures to do so are described in detail. The only way to identify single eliciting substances are elimination diets followed by double blind placebo controlled food challenges (DBPCFC). The diagnostic procedures indicated for chronic urticaria are presented. Further, the principles of the elimination diet as well as its effects are discussed with respect to the medical history of eight patients suffering from chronic urticaria. In this sense, the need for a qualified consultation by a dietician is accentuated. A concept for nutritional consulting of patients with chronic urticaria is introduced and discussed.

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