„Erwerbungen“ 1933 – 1945 : NS-verfolgungsbedingt entzogene Buchbestände in der Bibliothek der Hamburger Kunsthalle

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Hamburg / Hamburger Kunsthalle , Museumsbibliothek , Nationalsozialismus , Erwerbung
DDC-Sachgruppe: Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

In vielen deutschen Bibliotheken und Museen befinden sich heute, 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, noch immer NS-verfolgungsbedingt entzogene Buch- und Kunstbestände. Durch die systematischen Enteignungen der jüdischen Bevölkerung in Deutschland und in den besetzten Gebieten gelangen die jüdischen Besitztümer in verschiedenste deutsche Einrichtungen. Seit 1945 ist die Bundesrepublik Deutschland bemüht, die Opfer des Holocaust finanziell zu entschädigen oder den damals enteigneten Besitz zurückzugeben. Sie hält die deutschen Einrichtungen an, sich an der Suche nach den entzogenen jüdischen Besitztümern durch individuelle Bestands-recherchen zu beteiligen. In der Bibliothek der Hamburger Kunsthalle wird Mitte 2003 damit begonnen, die Bestände der Museumsbibliothek nach Erwerbungen der Jahre 1933 bis 1945 aus möglicherweise jüdischem Besitz zu untersuchen. Diese Untersuchungen werden unter Berücksichtigung der zeitgeschichtlichen Zusammenhänge der NS-Zeit betrachtet.

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