Bibliothekarsausbildung in Estland : 1918-1940

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Bibliothekar , Estland , Berufsausbildung
DDC-Sachgruppe: Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

Die vorliegende Diplomarbeit stellt die Entwicklung der Bibliothekarsausbildung in Estland während der ersten Republik dar und zeigt die Tendenzen zur Professionalisierung dieses Berufsfeldes im Kontext des zeitgenössischen Bibliothekswesens. Zentrales Element der Bibliothekarsausbildung waren mehrtägige Bibliothekarskurse, die seit 1923 dezentral angeboten wurden. Diese Kurse mündeten seit 1935 in berufsqualifizierende Abschlüsse. An der Universität Tartu wurden seit 1927 Vorlesungen über das Bibliothekswesen angeboten, die den ersten Schritt zur Akademisierung des Bibliothekarsberufes darstellten. Im Jahr 1934 wurde die Bibliothekarsausbildung auch gesetzlich geregelt, wodurch das Ansehen des Bibliothekars in der Gesellschaft stieg. Bei der Bibliothekarsausbildung spielten Organisationen und Vereine wie der Bibliothekarsverein – der die meisten Ausbildungskurse durchführte – und die Bibliothekenkommission – die die Prüfungskommission stellte – eine bedeutende Rolle. Der Staat beschränkte sich überwiegend auf eine unterstützende Rolle. Trotz anderslautender gesetzlicher Vorschriften ließen sich insbesondere Bibliothekare im ländlichen Raum nicht professionell ausbilden. Die positive Gesamtentwicklung wurde hier durch die ungelöste Gehaltsfrage begrenzt.

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