HIV und AIDS: Sorglos durch Vertrauen auf Therapie?Eine empirische Studie über mögliche Auswirkungen der HIV-Kombinationstherapieund deren Vermarktungsstrategien seitens der Pharmaindustrie auf das Risikoverhalten homosexueller Männer und die HIV-Prävention

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URL
Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: HIV , AIDS , Kombinationstherapie , Marketing , Pharmazeutische Industrie , Homosexueller , Prävention
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf Deutsch:

In der Wiederholungsstudie „AIDS im öffentlichen Bewusstsein der Bundesrepublik Deutschland“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (kurz: BZgA) wurde 2004 festgestellt, dass bei denjenigen Personen, die über die neuen Behandlungsmethoden von HIV informiert sind, in den letzten Jahren der Anteil derer gestiegen ist, die sich selbst nicht sicher sind, ob sie sich konsequent vor HIV schützen werden (BZgA 2005). Laut Bochow sind HIV und AIDS nicht zuletzt durch die verbesserten Behandlungsmöglichkeiten in der Gesell-schaft „weniger sichtbar geworden“, was in der Folge zu „verringerten Erinnerungsimpulsen führt“. Eine Mitverantwortung für ein erhöhtes Risiko-verhalten wird auch den Herstellern der HIV-Therapien zugeschrieben. Diese stehen bezüglich ihrer Außendarstellung im HIV-Bereich unter heftiger Kritik. In Zeitschriften, deren Zielgruppe homosexuelle Männer sind, schalten verschiedene Pharmahersteller Anzeigen, „die ein Bild vom unbeschwerten Leben mit HIV dank der neuen Medikamente zeichnen“. Durch die eigene Konfrontation mit solchen Anzeigen und der, wie im Zitat beschriebenen Wirkung, entstand die Motivation zur Bearbeitung dieses Themas.

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