Von der Institution zum Leben in der Gemeinde : De-Institutionalisierung der Geistigbehindertenhilfe und Umsetzung der Reformideen am Beispiel der Arche Gemeinschaft Hamburg-Volksdorf

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Soziale Arbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Geistige Behinderung , Reform
Freie Schlagwörter (Deutsch): De-Institutionalisierung , Arche Gemeinschaft Hamburg-Volksdorf
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf Deutsch:

Für Menschen mit geistiger Behinderung gab es lange Zeit kaum eine Alternative zum isolierten Leben in einer psychiatrischen Klinik oder einer Großeinrichtung der Behindertenhilfe. Doch seit einigen Jahren sind Veränderungen in der Betreuungslandschaft in Deutschland zu erkennen. Charakteristisch für den Umbruch sind Bemühungen, Großinstitutionen für Menschen mit geistiger Behinderung zu Gunsten kleiner gemeinwesenintegrierter Wohnangebote und Betreuungssysteme abzubauen. Dabei kann leicht der Eindruck entstehen, dass dieser Schritt ausreicht, um die Lebensbedingungen der Betroffenen entscheidend zu verbessern. Doch ein Leben in der Gemeinde bedeutet noch nicht kausal, eine Integration und Gleichwertigkeit in der Gesellschaft. Diese Arbeit versucht, deutlich zu machen, dass die Auflösung von Großeinrichtungen der Behindertenhilfe allein nicht ausreicht, um Menschen mit einer geistigen Behinderung ein normales Leben zu ermöglichen. Ich werde mich mit der Neuorientierung der Behindertenhilfe und der Komplexität notwendiger Veränderungen zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit geistiger Behinderung auseinandersetzen.

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