Ernährung bei chronischer Urtikaria – Ursachen, Therapie und Provokation

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: ernährung , Nesselsucht , Chronisch Kranker , Ursache , Therapie , Provokation
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Urtikaria ist eine dermatologische Erkrankung und dient als Oberbegriff für eine Gruppe heterogener Krankheitsbilder. Sie wird charakterisiert durch das Auftreten von Quaddeln (Urticae) und Juckreiz, teilweise begleitet durch Angioödeme. Man unterscheidet mehrere Subtypen der Urtikaria, wobei in der vorliegenden Arbeit nur auf die chronische Form eingegangen wird. Die genaue Pathogenese ist bislang nicht ausreichend geklärt. Die Hautmastzellen und insbesondere die Ausschüttung von Histamin haben jedoch eine große Bedeutung. Als Ursache der Erkrankung kommt eine Vielzahl an Auslösern in Frage. Im Bereich der Ernährung werden vor allem Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittelinhaltstoffe diskutiert, die auch als allergische Hypersensitivität bezeichnet werden. Zu den möglichen Auslösern zählen künstliche Zusatzstoffe sowie natürlich vorkommende Stoffe wie Salicylsäure, biogene Amine und natürliche Aromastoffe. Die Abklärung dieser Hypersensitivitäten stellt eine große Herausforderung für die Diagnostik dar. Das Wesentliche dabei ist eine detaillierte Anamnese und die Durchführung einer Eliminationsdiät mit anschließender Provokationstestung. Die empfohlene diagnostische Vorgehensweise wird in der vorliegenden Arbeit ausführlich dargestellt. Darüber hinaus wird ein standardisiertes Vorgehen bei der Durchführung eines oralen doppelblinden, placebokontrollierten Provokationstests beschrieben.

Kurzfassung auf Englisch:

Urticaria is a dermatological illness and serves as a generic term for a group of heterogeneous symptoms. It is characterized by the appearance of inflammation or eruption on the skin (Urticae) and itch, partially accompanied by angiooedema. Urticaria can be devided in several subtypes. This work sets the focus on only the chronic subtype. The exact pathogenesis is not sufficiently clarified up to now. However, the skinmast-cells and especially the distribution of histamine have an important meaning. As cause of the illness, multiple triggers are possible. In the area of nutrition, primarily intolerance-reactions to food-content-materials are discussed, which are also called allergic hyper-sensitivity. Artificial additives as well as naturally occurring substances like salicylic acid, biogeny amine and natural aroma-materials are among the possible triggers. The clarification of these hypersensitivities represents a big challenge for the diagnostics. The essential for that is an elaborate anamnesis and the transaction of an elimination-diet with subsequent provocation-tests. The recommended diagnostic procedure is represented extensively in the current work. In addition a standardized proceeding for the transaction of an oral doublesblind, provocation-tests placebo-controlled is going to be described.

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