Familial Factors and Suicide – an Adoption Study in a Swedish National Cohort

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Selbstmord , Epidemiologie , Risikofaktor , Prävention , Adoption , Schweden , Gesundheitswesen
DDC-Sachgruppe: Psychologie

Kurzfassung auf Englisch:

Worldwide, approximately one million people die from suicide every year and 10-20 million attempt suicide. Both genetic and environmental factors influence the risk of suicide in the population. In a more general part, this thesis gives a broad overview over the topic of suicide, its epidemiology, risk factors and prevention strategies. This is followed by a general introduction to the Swedish National Health Registers that have been used in the current study. In these registers high quality data on health as well as socioeconomic indicators for the entire population can be linked using a unique personal identification number which follows each resident from birth to death. Therefore the registers provide excellent pportunities for research with large datasets and readily available information as well as long follow-up times. However, these benefits need to be weighed against ethical considerations, which are also discussed in chapter 2, together with potential problems in this kind of research. Chapter 3 will provide a short introduction to the subject of adoption research and the situation of adoption in Sweden. While the classical adoption study – as conducted in this case – uses the process of adoption to identify influence of genetic/heritable and environmental factors, studies of adoption outcome look at adoption and the adoption process in respect to the outcomes of children with this background, their special risks and risk factors. Sweden has an outstanding position concerning international adoption with the largest population of intercountry adoptees in Europe and the highest per capita rate of intercountry adoptees worldwide. Using the possibilities of the large Swedish Health registers, an adoption study was conducted with the intention of exploring the influence of both heritable and environmental factors on suicide further. The results from this study are presented in a manuscript (chapter 5) that will be submitted for publication in an international journal.

Kurzfassung auf Deutsch:

Jedes Jahr sterben weltweit circa eine Million Menschen durch Suizid, weitere 10-20 Millionen begehen einen Selbstmordversuch. Sowohl erbliche Faktoren als auch Umweltfaktoren beeinflussen das Suizidrisiko. In einem generellen Teil gibt diese Diplomarbeit einen groben Überblick über das Thema Suizid, die Epidemiologie, Risikofaktoren und Präventionsstrategien. Im Anschluss daran erfolgt eine generelle Einführung bezüglich der Schwedi-schen Gesundheitsregister, die für die im Rahmen dieser Diplomarbeit durchge-führte Studie verwendet wurden. Diese Register bieten die Möglichkeit, hochwertige Daten zu Gesundheitsindikatoren sowie sozioökonomischen Faktoren für die gesamte Bevölkerung zu verknüpfen. Den Schlüssel hierfür bildet eine individuelle Personennummer, die jeden Einwohner von Geburt an bis zum Tod begleitet. Daher bieten die schwedischen Register ausgezeichnete Möglichkeiten für die epidemiologische Forschung mit leicht zugänglichen, großen Datensätzen, die sich über lange Zeiträume verfolgen lassen. Diese Vorteile müssen jedoch stets gegen ethische Gesichtspunkte abgewogen werden, welche ebenfalls in Kapitel 2 - zusammen mit potentiellen Problemen dieser Studienart - diskutiert werden. Kapitel 3 bietet eine kurze Einführung in das Thema der Adoptionsstudien. Während die „klassische“ Adoptionsstudie – wie auch in dieser Diplomarbeit durchgeführt – den Adoptionsprozess dazu nutzt, um den Einfluss von erblichen Faktoren und Umwelteinflüssen in der Analyse zu trennen, beschäftigen sich Adoptions-Outcome-Studien damit, wie die Adoption selbst Kinder dieses Hintergrunds beeinflusst und welche speziellen Risiken oder Risikofaktoren in dieser Gruppe anzutreffen sind. In diesem Kontext hat Schweden eine herausragende Position, internationale Adoption betreffend. Schweden hat die größte Anzahl an international Adoptierten in Europa und die höchste Pro-Kopf-Rate an international Adoptierten in der Bevölkerung weltweit. Unter Verwendung der Schwedischen Gesundheitsregister, wurde eine Adoptionsstudie zum Einfluss der erblichen Faktoren und Umweltdeterminanten auf das Suizidrisiko durchgeführt. Die Ergebnisse sind in einem Manuskript präsentiert (Kapitel 5), das zur Publikation in einer internationalen Zeitschrift eingereicht werden wird.

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