Die Bedrohung durch den Bioterrorismus und das Management „biologischer Gefahrenlagen“ in Deutschland

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Biologische Waffe , Deutschland , Gefahrenabwehr
Freie Schlagwörter (Deutsch): Bioterrorismus
DDC-Sachgruppe: Biowissenschaften, Biologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, das Ausmaß der Bedrohung durch biologische Waffen, das Phänomen des Bioterrorismus sowie internationale und nationale Anstrengungen zu dessen Abwehr eingehend zu schildern. Im Einzelnen wurden bioterroristisch relevante bakterielle Erreger, virale Erreger und Toxine sowie die von ihnen hervorgerufenen Erkrankungen einschließlich Therapiemöglichkeiten, Diagnose, Prophylaxe und Sicherheitsmaßnahmen dargestellt und bewertet. Es erfolgte eine Auseinandersetzung mit der Problematik der Erkennung biologischer Angriffe. Das wissenschaftliche Interesse galt dabei dem Management „biologischer Gefahrenlagen“ in Deutschland. Der Terminus „biologische Gefahrenlagen“ wurde hier gewählt, weil er in der Fachliteratur allgemein üblich ist. Mit den „biologischen Gefahrenlagen“ sind die Gefahrenlagen gemeint, die mit der Freisetzung biologischer Kampfstoffe verbunden sind. In diesem Zusammenhang wurden die Besonderheiten solcher Gefahrenlagen und die damit verbundenen Gefahrenstufen für die öffentliche Gesundheit definiert und die Gegenmaßnahmen bzw. die Strategien der Bewältigung solcher Gefahrenlagen sowie Anforderungen an die notwendige Infrastruktur und Logistik beschrieben. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Darstellung der besonderen Rolle und Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Anschließend wurde das Management bei einem Anschlag mit Pockenviren im Rahmen des sog. „Bund-Länder-Rahmenkonzeptes zu notwendigen fachlichen Vorbereitungen und Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung nach bioterroristischen Anschlägen: Teil Pocken“ anhand zweier fiktiver Szenarien dargestellt.

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