Aufgaben und Zielsetzungen der gesetzlichen Krankenversicherung imBereich der Primärprävention – Umsetzung am praktischen Beispiel einer Broschüre als Massenkommunikationsmedium

URL
Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Gesetzliche Krankenversicherung , Primärprävention , Ziel , Aufgabe
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Im 1989 verabschiedeten Gesundheitsreformgesetz (GRG) wurde erstmals eine gesetzliche Verankerung für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention im Sozialgesetzbuch (SGB) festgeschrieben. Weitere gesetzliche Neuordnungen, besonders die Gesundheitsreform im Jahr 2000 und die damit einhergehende Neuordnung des § 20 SGB V unterstreichen den wachsenden Stellenwert der Primärprävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung als Aufgabe der gesetzlichen Krankenkassen. Die Information und Aufklärung der Bevölkerung über Gesundheitsrisiken und Gesundheitsressourcen stellt eine wichtige Aufgabe im Themenfeld der Gesundheitskommunikation dar. Da sich die Informationen an eine Vielzahl von Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen richten, gestaltet sich deren Vermittlung schwierig: Eine möglichst große Bevölkerungszahl soll mit relevanten Informationen versorgt werden. Dabei nimmt die Massenkommunikation einen wichtigen Platz ein. Die Möglichkeiten und Grenzen der Gesundheitsaufklärung im Rahmen der Primärprävention sowie der Sekundär- und Tertiärprävention werden aufgezeigt. Anhand des Praxisbeispiels der Broschüre Prävention der Techniker Krankenkasse, die im Rahmen dieser Arbeit erstellt wurde, wird eine Form der Massenkommunikation aus dem Bereich der Printmedien vorgestellt.

Kurzfassung auf Englisch:

With the health care reform law (Gesundheitsreformgesetz GRG) which was passed in 1989, for the first time measurements for prevention and health promotion were adapted in the Code of Social Law (Sozialgesetzbuch SBG). Other legal rearrangements, especially the health care reform in 2000 and as a consequence thereof the rearrangement of the § 20 SGB V stress the growing importance of primary prevention as well as workplace health promotion as duty of the compulsory health insurance fund. One very important challenge in the field of health communication is to inform and educate people on health risks and health promotion. Since this message has to reach all kinds of people living under different conditions, it is quite difficult to spread the information effectively. The aim is to provide a large amount of the population with information concerning health issues, in this context mass communication play a key role. Possibilities and limits of health promotion in primary prevention, secondary and tertiary prevention are shown. Based on the brochure Prävention which was established in this paper and will be published by Techniker Krankenkasse, a way of mass communication using print media is presented.

Hinweis zum Urherberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.