Ethische Konflikte bei der Eindämmung pandemischer Infektionskrankheiten – Wie urteilt die Hamburger Bevölkerung?

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Pandemie , Ethischer Konflikt , Bekämpfung
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Der Ausbruch des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms (SARS) 2002/03 zeigte, dass sich Infektionen, die durch enge Kontakte übertragen werden, sich schnell über internationale Grenzen hinweg ausbreiten und zu zahlreichen Erkrankungen führen können. Auch für Länder, die nicht selbst von einem Ausbruch betroffen sind, kann die Meldung einer entfernt stattfindenden Epidemie erhebliche wirtschaftliche Verlust bedeuten. Weltweit wird an Strategien für eine effektive Bekämpfung pandemischen Infektionskrankheiten gearbeitet, um in Zukunft im Falle eines Ausbruchs angemessen reagieren zu können. Im Rahmen des Projekts SARScontrol an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg werden die während des SARS-Ausbruches 2002/03 durchgeführten Interventions- maßnahmen evaluiert, sowie die Strategien einer effektiven Risikokommunikation und Surveillance verbessert. Wichtiger, zu untersuchender Einflussfaktor sind Informationen über die Einstellung der allgemeinen Bevölkerung zu den Interventionsmaßnahmen, die im Falle eines Ausbruches umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang entstand die vorliegende Diplomarbeit mit dem Ziel, die Einstellung der deutschen Bevölkerung, am Beispiel einer Stichprobe aus der Hamburger Bevölkerung, zu den möglichen Interventionsmaßnahmen im Falle einer Epidemie zu analysieren. Die Ergebnisse sollen beitragen, gezielt Empfehlungen für eine effektive Implementierung von Interventionsmaßnahmen im Falle einer pandemischen Infektionskrankheit geben zu können.

Kurzfassung auf Englisch:

Planning for the next pandemic outbreak is underway all over the world to be prepared best possible and to be able to react quickly. The SARS experience 2002/03 has taught us that ethical conflicts going along with the implementation of interventions. Ethical considerations have to be discussed openly and already during pandemic planning to facilitate the implementation of the pandemic plans with public compliance. The attitude of layers to interventions was analysed with the help of Hamburg’s citizen. Randomly selected people of Hamburg were asked by telephone. Questions about risk communication, international cooperation, priority setting of limited drugs as well as accepting interventions designed the quantitative, pretested questionnaire. Data analyses were descriptive.

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