Die Ergotherapie im Fokus der Versorgungsforschung: Am Beispiel der Kinderheilkunde

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Ergotherapie , Versorgung , Forschung , Kinderheilkunde
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Philosophie der Ergotherapie ist die Tätigkeit des menschlichen Handelns und Ergotherapeuten unterstützen die geistige und körperliche Aktivität ihres Klienten. Das Ziel ist die Selbständigkeit des Klienten in seiner Betätigung. In Deutschland leiten ca. 3700 bis 6000 Ergotherapeuten eine eigene Praxis. Vorwiegend Kinder im Vorschulalter und im Grundschulalter werden nach Erkenntnissen der Neuropsychologie und –physiologie behandelt. Die Ergotherapie erkennt die raschen Veränderungen im Gesundheitswesen, die das Kind in die Mitte der Behandlung rücken und eine Wirkung i.S. der „Evidence Based Practice“ belegen soll. Die Ergotherapeuten bemühen sich um eigene Ansätze in der Forschung, jedoch ist ein Wissen der vielfältigen Forschungsmechanismen noch nicht ausreichend vorhanden. Die steigenden Ausgaben wecken das Interesse der Leistungsträger und die Ergotherapie wird als eine „Alibiveranstaltung“ für die Kinder kritisiert – die schlüssigen Indizien einer Effektivität der Konzepte und Methoden in der Ergotherapie sind rar. Die Ergotherapeuten möchten ihren Stellenwert im Gesundheitswesen beweisen und die Versorgungsforschung ermöglicht dafür einen Weg der kritischen Erforschung der Ergotherapie in der Kinderheilkunde.

Kurzfassung auf Englisch:

The philosophy behind "Occupational Therapy" is to assist mental or physical activity in the recovery from disease or injury; the aim of this activity is to provide the client with the highest degree of independence and the means to fulfil this criterion. In Germany there are approximately 3,700 - 6,000 independent, privately-owned occupational therapy clinics. In the main, pre-school and primary-aged school children are being treated on the bases of neuropsychological and neurophysiological methods. Occupational therapy certainly recognises the rapid changes in the health system, whereby the child has now become the predominant factor, and where the effectiveness of so-called "evidence-based practice" is desired. Occupational therapists are striving to achieve greater knowledge and experience in research, but the access to research mechanisms is still not readily available. Rising health costs cause a great deal of interest, but critics still regard occupational therapy as a secondclass alternative since "Evidence-based" information is missing. Occupational therapists are still striving to achieve recognition of their contribution to the overall healthsystem, and one option would be a critical evaluation by the health service research into the introduction of occupational therapy in the field of paediatrics.

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