Querschnittstudie zur Ermittlung psychischer Belastungen und Beanspruchungen in der ambulanten Pflege im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Querschnittsanalyse , Psychische Belastung , Ambulanter Hilfs- und Pflegedienst , Gefährdungsanalyse <Arbeitsschutz>
DDC-Sachgruppe: Psychologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Arbeitswelt übt einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit erwachsener Menschen aus. Dabei gelten psychische Belastungen aus dem beruflichen Umfeld als ein in den letzten Jahren vermehrt auftretender und wahrgenommener Belastungsfaktor, dessen Einfluss auf das Krankheitsgeschehen inzwischen empirisch umfassend belegt ist. Eine Berufsgruppe, die besonderen psychischen Belastungen und Beanspruchungen ausgesetzt ist, sind die Beschäftigten in der ambulanten Pflege. Zudem sind sie länger und häufiger von Krankheiten betroffen als Arbeitnehmer in anderen Branchen. Der Stellenwert der ambulanten Pflege für die Versorgung der Pflegebedürftigen und als Beschäftigungssektor wird in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen. Zielgruppe der vorliegenden Querschnittstudie waren Beschäftigte in der ambulanten Pflege. Die Datenerbung fand im April und Mai 2007 in den drei Pflegediensten der „Hamburgischen Brücke“ in Hamburg statt. Es wurde eine quantitative schriftliche Befragung durchgeführt. Hierbei sollten das Ausmaß psychischer Belastungen und Beanspruchungen auf betrieblicher und individueller Ebene, sowie die Belastungsschwerpunkte ermittelt werden. Außerdem wurde untersucht, ob sich innerhalb der Gesamtstichprobe besonders belastete und beanspruchte Teilgruppen (Risikogruppen) finden (z.B. hinsichtlich der Qualifikation). Die Ergebnisse dienen zudem als Diskussionsgrundlage für eine später im Verlauf dieses Jahres (2007) stattfindende Gruppenmoderation im Rahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der „Hamburgischen Brücke“, die es den Beschäftigten ermöglicht, Lösungsvorschläge zur Reduzierung psychischer Belastungen zu erarbeiten (partizipative Arbeitsgestaltung). Letztlich stellte sich die Frage nach der Eignung der Erhebungsinstrumente für eine mögliche Evaluation nach erfolgten Arbeitsgestaltungsmaßnahmen.

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