Frühe Hilfen - Frühintervention und STEEP

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Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Treber, Dietrich ; Suess, Gerhard ; Bohlen, Uta ; Mali, Agnes

URL
Dokumentart: Journal (Komplette Ausgabe eines Zeitschriftenheftes)
Institut: Department Soziale Arbeit
Schriftenreihe: standpunkt : sozial
Bandnummer: 3/2007
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Kinderschutz , Familienhilfe
Freie Schlagwörter (Deutsch): Frühe Hilfen
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf Deutsch:

Das Thema Frühe Hilfen für Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren besitzt zurzeit eine große Aktualität – nicht zuletzt durch spektakuläre Fälle von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung. Die Frage, wie hoch belastete Familien frühzeitig erreicht werden und wie geeignete Hilfs- und Unterstützungsangebote für sie aussehen können, wird von der Fachwelt und aktuell auch in der Politik auf Landes- und auch Bundesebene diskutiert. Im Department Soziale Arbeit der Fakultät Wirtschaft und Soziales an der HAW Hamburg wird derzeit zum Thema Frühe Hilfen gearbeitet und geforscht. In Zusammenarbeit mit Trägern aus der Praxis der Jugendhilfe in Hamburg und in der Bundesrepublik wurden Frühe Hilfen – und hier im Besonderen das Frühinterventionsprogramm STEEP – in der Praxis implementiert und durch Begleitforschung evaluiert. Mit dem STEEP-Programm kommt dabei ein bereits 1987 in den USA vorgestelltes Frühinterventionsprogramm zum Einsatz, das aus den Ergebnissen langjähriger Forschungsarbeit entwickelt wurde und dessen Wirksamkeit dort in aufwändigen Studien belegt werden konnte. Der Aktualität des Themas Frühe Hilfen wird mit diesem Heft von standpunkt : sozial Rechnung getragen. Frühe Hilfen – besonders aber das STEEP-Programm – werden in Theorie und Praxis vorgestellt. Träger und Einrichtungen, die ganz konkret vor Ort arbeiten, berichten von ihren Erfahrungen. Die beiden einleitenden Beiträge bieten die Gelegenheit, das STEEP-Programm kennen zu lernen. Die Begründer von STEEP, Martha Erickson und Byron Egeland, stellen das Programm vor und berichten über die Arbeit mit STEEP in unterschiedlichen Settings bzw. Einrichtungen in den USA. (Dieser Beitrag ist in der Originalfassung in englischer Sprache abgedruckt.) In einem weiteren Beitrag stellen wir das STEEP-Programm dann kurz in deutscher Sprache vor. Über die mit dem Programm verbundene Forschungsarbeit an der HAW informiert im Anschluss Gerhard Suess. Es folgen Berichte aus der Praxis. Sr. Frumentia Maier stellt die Implementierung von STEEP in den Häusern des Lebens (Offenburg) dar. Birgit Maschke berichtet über die Arbeit zur Förderung der Frühen Hilfen im Kreis Herzogtum Lauenburg. Ute Dorczok und Michael Koglin informieren über die Arbeit in den Einrichtungen des Abendroth-Hauses und der Alida-Schmidt-Stiftung. Den Abschluss bildet der Beitrag von Evelyn Metzen von der Körber-Stiftung. Die Körber-Stiftung hat STEEP 2006 mit einem Ideenpreis ausgezeichnet und fördert seitdem die Verbreitung von STEEP in der Praxis, bei Experten und Multiplikatoren.

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