Analyse gesundheitswirtschaftlicher Potenziale am Beispielder „Gesundheitsregion Weserberglandplus"

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Gesundheitsökonomie , Potenzialanalyse , Regionalentwicklung
Freie Schlagwörter (Englisch): Health region , health economic , potential-analysis , regional management
DDC-Sachgruppe: Management

Kurzfassung auf Deutsch:

Aktuell wird auf Bundes- und Länderebene sowie im Regionalmanagement verschiedener Landkreise intensiv über regionale Gesundheitswirtschaft diskutiert. Unter anderem geht es um die Entwicklung und Implementierung innovativer Versorgungskonzepte auf regionaler Ebene. Ferner geht es für viele Regionen um die Einwerbung von Fördermitteln zu diversen Zwecken. Diese Vorhaben werden vor allem unter dem allgemeinen Begriff „Gesundheitsregion“ geplant und umgesetzt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema auf einer regionalen Ebene. Es wird aufgezeigt, was gesundheitswirtschaftliche Potenziale einer (Gesundheits-)Region sein können und wie sie darstellbar sind. Die in der Theorie angenommenen gesundheitswirtschaftlichen Potenzialfaktoren werden im regionalen Kontext am Beispiel der Gesundheitsregion Weserberglandeplus untersucht. Es handelt sich um eine Region, die im Zuge eines kooperativen, regionalen Entwicklungsvorhabens das Ziel beschreibt, Gesundheitsregion zu sein. Die regionale Analyse beschränkt sich dabei auf eine Auswahl von gesundheitswirtschaftlichen Bereichen. Da es in der Literatur keinen Konsens über festgeschriebene gesundheitswirtschaftliche Potenziale gibt, erfolgten parallel zur Standortanalyse leitfadengestützte Expertengespräche. Die nach inhaltsanalytischen Verfahren ausgewerteten Interviews geben die Annahmen über gesundheitswirtschaftliche Potenziale auf einer Mesoebene wieder. Im Ergebnis zeigen sich die Mehrdimensionalität des Themas Gesundheitswirtschaft und die unterschiedliche Betrachtungsweise von dem, was als gesundheitswirtschaftliches Potenzial beschrieben wird. Verdeutlicht wird u.a., dass Kooperationen und Vernetzungen auf verschiedenen Ebenen und zwischen verschiedenen Bereichen zur Potenzialentwicklung maßgeblich beitragen.

Kurzfassung auf Englisch:

Currently there is an intensive discussion about health economic on a regional level in Federal Government and federal state authorities as well as in regional administrative districts. One point is the development and implementation of innovative supply concepts on regional level. Another is the procurement of appropriation for diverse purposes. These projects are mainly planned and transposed under the term “Health Region”. This paper deals with the topic on a regional level. It is shown which health economical potentials can be found in region and how they are presentable. The in theory presented health economical potentials is examined in the ‘health region’ “Weserberglandplus”. In course of a cooperative and regional development project, this region aims to be health region. The analysis concentrates on an election of different health economic sectors. Consistent health economical potentials are not recorded in literature. Therefore expert interviews, based on methods of qualitative research, were conducted additionally to the location study. The interviews were content-analytically evaluated and offer assumptions about the health economical potential on a meso level. In conclusion the multi dimension of the topic health economic and the different approaches are shown, inter alia that cooperation and networking on different levels and between different divisions is important. These aspects contribute to the development of potential.

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