Poker als Risiko für die Entstehung problematischen Spielverhaltens bei Jugendlichen - Ergebnisse einer Schülerbefragung an zwei Hamburger Berufsschulen

URL
Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Glücksspiel , Spielverhalten , Jugend , Berufsschule , Hamburg , Umfrage
DDC-Sachgruppe: Psychologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Hintergrund: Kaum ein Thema wird in der Öffentlichkeit und in wirtschaftlichen, rechtlichen sowie suchtpolitischen Debatten kontroverser diskutiert als das Gefährdungspotenzial des Pokerspiels in der Variante „Texas Hold’em“. Finanzielle Interessen stehen dabei mit der vom Glücksspielstaatsvertrag geforderten Prävention der Glücksspielsucht in Konflikt. Besonders der niedrigschwellige Zugang zu dieser Form des Glücksspiels in Verbindung mit der hohen Beliebtheit des Spiels bei jungen Männern lässt dabei befürchten, dass mit steigender Verfügbarkeit von Pokerangeboten die Inzidenz der Glücksspielsucht bei Jugendlichen zunimmt. Allerdings existieren bisher kaum Forschungsarbeiten, die sich konkret mit dem Pokerspiel befassen. Methode: Es wurden insgesamt 331 Schüler an zwei Hamburger berufsbildenden Schulen befragt. Männliche Teilnehmer sind in der Stichprobe mit einem Anteil von 81,5 % überrepräsentiert. Der Fragebogen erfasste neben pokerspezifischen Angaben zu Motivation, Zugang, Spielverhalten und Einstellung zum Spiel, Kerndaten zum Konsum von Alkohol, Tabak, Cannabis und anderen illegalen Drogen. Zur Bestimmung der Prävalenz des problematischen Spielens und der Affinität zum Glücksspiel wurde der SOGS-RA sowie die GABS verwandt.

Hinweis zum Urherberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.