Senioren mit Migrationshintergrund im Fokus der offenen Sozialen Arbeit - Eine Forschungsstudie

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Soziale Arbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Alterssoziologie , Migration , Sozialarbeit
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf Deutsch:

Im Rahmen des Studiums der Sozialen Arbeit habe ich ein Praktikum in einer offenen Senioreneinrichtung absolviert. Obwohl eine rege Beteiligung an den Angeboten herrschte, ist mir aufgefallen, dass sich nur vereinzelt Menschen mit Migrationshintergrund unter den Besuchern der Institution befanden. Da die Angebote offen sind, der Zugang sehr niedrigschwellig ist und durch häufige Werbung in der regionalen Zeitung die Institution und ihre Angebote allgemein bekannt sind, erstaunte mich das Fehlen von Menschen mit Migrations-hintergrund. Hieraus ergaben sich für mich die Fragen, ob das nur für diese Institution zutrifft, oder ob sich diese Beobachtungen in anderen Institutionen ebenso wiederfinden lassen. Sind Senioren mit Migrationshintergrund wirklich selten in offenen Institutionen der Sozialen Arbeit anzutreffen? Was könnten die Gründe dafür sein? Wenn sich die Abwesenheit von Senioren mit Migrationshintergrund bei anderen Institutionen ebenfalls bestätigen lässt, was müsste getan werden, damit sie diese Angebote nutzen? Offene Seniorentreffpunkte bieten eine vielseitige Art der Freizeitgestaltung. Sie fördern soziale Kontakte und Netzwerke, sie wirken einer Vereinsamung entgegen und verbessern somit die Lebensqualität, welche gerade für Senioren, aufgrund fortschreitender körperlicher, gesundheitlicher und zum Teil geistiger Einschränkungen, von Bedeutung ist. Auf offene Seniorentreffpunkte haben Senioren mit Migrationshintergrund genauso ein Anrecht wie deutsche Senioren. Zudem ist die heutige Gesellschaft vielfältiger geworden. Viele in Hamburg lebende Menschen haben eine ausländische Herkunft, mit einer anderen Muttersprache, Religion und Kultur, anderen Ritualen und Gepflogenheiten. Damit die Unterschiedlichkeit der Kulturen keine Barriere für ein gemeinsames Miteinander darstellt, sondern ein Zusammenkommen und einen Austausch zulassen, sollte mehr aufeinander zugegangen werden. Eine gute und gelingende Integration ist meines Erachtens nach dafür sehr wichtig und sollte in der Sozialen Arbeit in allen Angeboten und allen Altersbereichen berücksichtigt werden. In der vorliegenden Bachelor-Thesis möchte ich mich mit diesen Fragen beschäftigen und versuchen meine daraus resultierende Forschungsfrage, ob Senioren mit Migrationshintergrund im Fokus der Sozialen Arbeit liegen, zu beantworten.

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