Das traumatisierte Kind in Schwarzafrika - Folgen und die Möglichkeit lebensweltorientierter Interventionen

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Soziale Arbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Psychisches Trauma , Kind , Subsaharisches Afrika
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Lebensbedingungen und Erfahrungen vieler Kinder in Schwarzafrika sind von Einflüssen geprägt, die nicht nur gegenwärtig sondern auch zukünftig eine enorm negative Prägung für das Heranwachsen bewirken. Die schlechte Gesundheits- versorgung, der Mangel an sauberem Trinkwasser und ausreichender Nahrung, Konflikte und Kriege, sowie Kinderrechtsverletzungen wie die defizitäre Schulbildung, frühe Verheiratung, Kindesmissbrauch und Kinderarbeit hindern das Kind nicht nur an einer adäquaten Entwicklung, sondern stellen zudem eine permanente Bedrohung für das Überleben dar. Daraus resultieren in vielen Fällen Belastungen, die die Psyche des Kindes überfordern und sich traumatisierend auf das weitere Leben auswirken. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, unter Berücksichtigung der bestehenden Gesellschaftsstrukturen, die Ressourcen in der Lebenswelt schwarzafrikanischer Kinder zunächst aufzuzeigen und daran anknüpfend zur Verarbeitungen von traumatisierenden Erfahrungen zu verwenden. Hierbei soll im Besonderen auf die Unterschiede afrikanischer Kulturen und Familiensysteme, die daraus resultierenden Gefährdungen sowie Potenziale eingegangen werden. Die Ausarbeitungen sollen der Bezugsperson sowie dem/der pädagogischen Helfer/in eines traumatisierten Kindes Interventionsmöglichkeiten aufzeigen, indem individuelle Ressourcen des Kindes, der Familie oder des sozialen Umfeldes wahrgenommen und in den Bewältigungsprozess assimiliert werden.

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