Möglichkeiten und Grenzen der Gesundheitsversorgung von Menschen ohnelegalen Aufenthaltsstatus in Hamburg

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Medizinische Versorgung , Hamburg , Illegale Einwanderung
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf Deutsch:

Hintergrund: Die Menschenrechte garantieren jedem Menschen unabhängig von seinem Aufenthaltsstatus ein Recht auf medizinische Versorgung. In Deutschland haben Menschen ohne legalen Status jedoch nach wie vor keinen ungehinderten Zugang zum Gesundheitssystem. Die Angst einer Meldung an die Ausländerbehörden lässt viele Menschen ohne Papiere nicht zum Arzt gehen. Folge daraus sind Krankheiten, die meist schon in fortgeschrittenem Stadium oder chronifiziert sind. Eine Lösung dieser Problematik scheint auf Bundesebene derzeit nicht absehbar. Aus diesem Grunde sind in Hamburg wie auch in anderen Städten verschiedene Modelle entwickelt worden, die auf lokaler Ebene versuchen, der Unter- bzw. Nichtversorgung zu begegnen. Ziel: Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Erkenntnisse über Möglichkeiten und Grenzen der Gesundheitsversorgung von Menschen ohne Papiere für den Standort Hamburg zu ermitteln. Es sollen Lösungsansätze diskutiert werden, die Menschen ohne Papiere einen verbesserten Zugang zu medizinischen Leistungen ermöglichen. Methode: Als Erhebungsmethode dienten zehn Experteninterviews, die nach dem Prinzip der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Die Ergebnisse der Interviews wurden dazu verwendet, die Aussagen der einschlägigen Literatur zu prüfen und Wirkungszusammenhänge zu erkennen.

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