Möglichkeiten der Krebsprävention durch Glucosinolate in der Ernährung

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Krebsvorsorgeuntersuchung , Glucosinolate , Ernährung
DDC-Sachgruppe: Biowissenschaften, Biologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Kohlgemüse wie Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Wirsing, Rosenkohl und Blumenkohl, Kohlrabi, Kohlrübe, aber auch Brokkoli, Kresse, Senf, Rucola, Radieschen, Meerrettich und Raps sind Pflanzen und reich an den zu den sekundären Pflanzenstoffen gehörenden Glucosinolaten sind. Sie zählen unter den Pflanzen zu der Familie der Kreuzblütler (Brassica). Das Glucosinolat verleiht dem jeweiligen Gemüse den für uns Menschen typischen Geschmack. Zudem wird dem Glucosinolat eine möglicherweise präventive Wirkung zur Risikosenkung von Krebs zugesprochen. Die in dem Text dargelegten Studien ab dem Jahr 2004 beschäftigen sich primär mit der Fragestellung, ob Glucosinolate tatsächlich Einfluss auf die Entstehung von Krebs haben. Laut den Ergebnissen der Studien besitzen Glucosinolate die Eigenschaft, im menschlichen Körper unter bestimmten Voraussetzungen in die Zellzykluswege eingreifen zu können. Dabei spielt die genetische Zusammensetzung der menschlichen DNA eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse beziehen sich jeweils auf sehr spezielle Teilbereiche: Spaltungsprodukte von Glucosinolaten, unterschiedliches Zellmaterial, unterschiedliche Konzentration des jeweiligen Glucosinulates, und arbeiten mit höchst komplexen unterschiedlichen Verfahren. Einige Ergebnisse waren relativierbar, eine Zusammenschau ist aufgrund noch ausstehender Forschungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Dadurch können die Bedingungen einer präventiven Wirkung bei Krebs durch die Glucosinolate noch nicht mit Sicherheit bestimmt werden, so dass auch keine eindeutigen Ernährungsempfehlungen möglich sind.

Kurzfassung auf Englisch:

Being part of the family of the cruciferous plants (brassica), cabbages like white cabbage, red cabbage, kale, savoy, Brussels sprouts and cauliflower, but also broccoli, cress, mustard, arugula, radish, horseradish and rape are rich of glucosinolates, which belong to the secondary plant componds. Glucosinolate is responsible for the vegetable’s typical taste. In addition, glucosinolates are associated with a possible preventive effect on the lowering of cancer risk. Primarily, the recent papers (from 2004 onwards) discussed in this thesis treat the question if the influence of glucosinolates on cancer aetiology and pathogenesis can be proven. According to the results of the studies, glucosinolates possess the property to influence the human Cell Cycle under certain circumstances. A significant role is played by the composition of the human DNA. The results refer each to different, very specialised topics: fission products of the glucosinolates, different cell material or different concentrations of the respective glucosinolate. The methods used are also very complex and distinct. Some results could be qualified, but currently a synopsis is not possible due to missing research. Therefore, conditions for a preventive effect on cancer by the use of glucosinolates cannot be determined with certainty, and definite nutritional recommendations cannot be given.

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