„Darf ich Mama zu Dir sagen?“ Die Chancen und Risiken einer professionellenBindungsgestaltung in der stationären Erziehungshilfe in Anlehnung an die Bindungstheorie

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Soziale Arbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Bindungstheorie <Psychologie> , Erziehungshilfe , Kinderheim
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen

Kurzfassung auf Deutsch:

Der erste Teil der Arbeit wird sich mit der Theorie von Bindung befassen. Ein theoretischer Überblick soll helfen, die wichtigsten Annahmen der Bindungstheorie zu verstehen und die Wichtigkeit früher Bindungserfahrungen für den Lebenslauf von Kindern zu verdeutlichen. Es geht um das komplexe Bindungssystem, die Entstehung der ersten Bindungsbeziehung, die Folgen der Interaktionen zwischen Kind und Bindungspersonen und den Begriff der Trauer und des Verlustes. Es folgt eine Auflistung der verschiedenen Bindungsstörungen, von denen Heimkinder meist betroffen sind. Diese theoretischen Überlegungen sollen durch ein Fallbeispiel, welches bereits am Anfang der Arbeit erläutert wird, jeweils verdeutlicht werden. Der zweite Teil dieser Arbeit wendet sich der Heimerziehung zu. Nach einem historischen Rückblick und einer Beschreibung der Rahmenbedingungen und des Klientels, soll das immer noch weit verbreitete Modell des Schichtdienstes unter bindungstheoretischer Sichtweise diskutiert werden. Im letzten Kapitel geht es um HeimerzieherInnen als Bindungspersonen und die im Heim möglichen bindungsgeleiteten Interventionen und korrigierenden Bindungserfahrungen. Im abschließenden Fazit werden die gewonnenen Erkenntnisse dargestellt und bewertet und der Ausgangspunkt für den angedachten Handlungsleitfaden gesetzt.

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