Der Zusammenhang zwischen dem Auftreten tabakassoziierter Krebsarten bei Frauen im mittleren Lebensalter und der sozialen Lage am Beispiel Hamburg

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Tabakkonsum , Weibliche Krebskranke , Soziale Situation , Hamburg
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Hintergrund Der Einfluss von Tabakrauchen auf die Entstehung einer tabak- assoziierten Krebsart ist von großer Bedeutung. Wesentlich dabei ist das Wissen um die Unterschiede zwischen Frauen und Männern verschiedener Altersgruppen und sozialen Lagen. Für Hamburg soll dargestellt werden, wie sich Frauen und Männer unterscheiden und welche Rolle neben dem Rauchen die soziale Lage spielt. Methoden Es stand ein ausgewählter Datensatz des Hamburgischen Krebsregisters zur Verfügung. Die Erkrankungshäufigkeiten von weiblichen und männlichen Rauchern und Nichtrauchern mit tabak- assoziierten Krebsarten werden deskriptiv dargestellt. Dabei werden Untergruppen zur Altersgruppe bei Diagnose und sozialer Lage gebildet. Eine Zusammenhangsprüfung wird zwischen den Einflussfaktoren Rauchstatus, Diagnosealter, Diagnose und sozialer Lage durchgeführt. Ergebnisse Der bekannte Zusammenhang zwischen Tabakrauchen und der Entstehung einer tabak-assoziierten Krebsart konnte sowohl für Frauen als auch für Männer bestätigt werden. Das Alter bei Diagnose und Rauchstatus bedingen sich signifikant. Frauen erkranken unabhängig von ihrem Rauchverhalten später als Männer an einer der untersuchten Krebsarten. Der Einfluss der sozialen Lage auf das Rauchverhalten und die Entstehung von tabak- assoziierten Krebsarten kann nicht zufriedenstellend dargestellt werden. Für einen Teil der untersuchten Krebsarten liegen Ergebnisse vor, die die Assoziation zum Tabakrauchen in ein in Frage stellen. Diskussion Es gibt Unterschiede im Erkrankungsgeschehen von Frauen und Männern, aus denen sich Fragen zur gezielten Tabakprävention sowie zur unterschiedlichen Inanspruchnahme von Früherkennungs- und Krebsvorsorgeuntersuchungen ergeben.

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