Ansatzpunkte für Nachsorgeprogramme für Reha-Aufenthalte bei Müttern mit Adipositas

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Nachsorge , Rehabilitatives Training , Mutter , Fettsucht
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das Nachsorgeangebot von Mutter- Kind-Kliniken im Anschluss an eine Mutter-Kind-Vorsorgemaßnahme für die Behandlung von Adipositas bei Müttern. Die Krankheit Adipositas birgt das Risiko einer erhöhten Morbidität, von der besonders Mütter aufgrund von Mehrfachbelastungen betroffen sind. Ein dreiwöchiger Aufenthalt in einer Mutter-Kind-Klinik bietet Frauen mit Adipositas die Möglichkeit ihren Gesundheitszustand zu verbessern und das Risiko einer Berufs- und Erwerbsunfähigkeit zu mindern. Der Aufenthalt in einer Mutter-Kind-Klinik bewirkt nach Einschätzungen der Rehabilitandinnen eine große Verbesserung des Gesundheitszustandes. Dieser kurzfristige Effekt lässt sich durch die deskriptive Längsschnittstudie mit der Ermittlung des durchschnittlichen Gewichtsverlustes von 1,6 kg nach 3 Wochen mit einer Stichprobe von n = 21 Frauen bei einer Adipositasbehandlung bestätigen. Mögliche Nachsorgeprogramme können Frauen die Möglichkeit bieten ihre kurzfristigen Erfolge in Bezug auf die Änderung der Lebensgewohnheiten (Ernährung, Bewegung, Entspannung) auf lange Sicht zu stabilisieren. Die Untersuchung angebotener Nachsorgeangebote in 30 Mutter-Kind-Kliniken, erhoben durch Internetrecherchen und telefonische Befragungen, kommt zu folgenden Ergebnissen. 24 der 30 Mutter-Kind-Kliniken bieten kein Nachsorgeangebot an. Drei der 30 Kliniken bieten ihren Rehabilitandinnen nach dem Aufenthalt ein Webportal zur Nachsorge an. Des Weiteren wird ein Kurnachbehandlungswochenende von zwei Kliniken angeboten. Letztere Klinik hat das Angebot einer telefonischen Sprechstunde in psychologischen Angelegenheiten für Rehabilitandinnen nach ihrem Aufenthalt.

Kurzfassung auf Englisch:

The development of Germany’s population continuously gaining weight over the last decades, lead to a problematic situation: Obesity is no longer just a medical but an important economical issue. Experts estimate the costs for German health insurances up to 214 billion Euros per year. Especially the share of women with children is notably represented among the group of obese people. Therefore this study examines the existing after-care following a rehabilitation treatment at mother-child-centers with its focus on obesity. According to the female patients a three week therapy has a positive effect on their general health situation. This short-term effect was verified by results of a study conducted by the author in June 2010. An average weight loss of 1.6 kg was noticed after a three week treatment with a sample of 21 women. Other studies have shown that long-term after-care programs can enhance these results and help patients and their families to adopt a healthier life style, including a healthy diet, physical activity or relaxation. However, despite these facts a survey conducted among 30 mother-child-rehabilitation-facilities revealed that only six of them offer a long-term mentoring or other forms of support following the three week program at the clinic and that a of the therapy’s result was neglected in many cases. The purpose of this study was to invest if. More over the author develops a list of key criteria for the success of the implementation of a long-term program for the mentoring of obese patients. Namely, these were among others “accessibility of the program”, “duration of mentoring” or “personal contact“.

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