Diskriminierung von Lesben und Schwulen in DeutschlandDas Fortbestehen von Heteronormativitätskonstruktionen als Gleichstellungsbarriere

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Soziale Arbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Diskriminierung , Homosexueller , Deutschland , Gleichstellung
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf Deutsch:

Das Thema der Diskriminierung von Lesben und Schwulen in Deutschland wird in Politik und der Öffentlichkeit vielfach als erledigt angesehen und gehandhabt oder weitestgehend ausgeblendet. Medien erzeugen das Bild einer bunten, tolerierten, akzeptierten sowie integrierten Gruppe, die in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Prominente Persönlichkeiten wie Klaus Wowereit, Ole von Beust oder Guido Westerwelle werden als Aushängeschilder für eine sich zunehmend tolerant gebende Gesellschaft herangezogen. Nach der Entkriminalisierung von Homosexualität durch die Streichung des §175 im Jahr 1994, wird spätestens mit der Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes im Jahr 2001, der Schein erzeugt, dass eine Gleichstellung in ausreichendem Maße erreicht worden ist. Im Widerspruch hierzu stehen die Lebensrealitäten von Schwulen und Lesben, die von nachwievor vorhandenen vielseitigen Diskriminierungen geprägt sind. Da die allgegenwärtige gesellschaftliche Heteronormativität Ausgrenzungsmechanismen hervorruft, die die Lebenssituation von Schwulen und Lesben erheblich beeinträchtigen können, hat das Thema Diskriminierung weder an Aktualität noch an Relevanz verloren und bedarf als soziale Problemlage zunehmende Aufmerksamkeit und Bearbeitung. Ziel dieser Arbeit ist es, heute noch vorhandene Diskriminierungen von Schwulen und Lesben aufzudecken und dahinter stehende Zusammenhänge zu erörtern.

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