Ernährungsthemen und Informationsmaterial für die Beratung von Schwangeren, Stillenden und in der Beikosteinführung - Befragung von Hebammen

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Ernährungsberatung , Schwangere , Beikost , Hebamme , Stillperiode
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Die folgende Arbeit befasst sich mit Ernährungsthemen und Informationsmaterial für die Beratung von Schwangeren, Stillenden und der Beikosteinführung. Es soll geklärt werden welche Ernährungsthemen beratungsrelevant sind und ob Hebammen durch ihre Ausbildung oder durch Fortbildungsmöglichkeiten ausreichend geschult sind. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie zukünftiges Informationsmaterial für Hebammen und / oder (werdende) Mütter gestaltet werden muss um Defizite auszugleichen. Zu Beantwortung der Fragen wurde eine Erhebung mit 31 teilnehmenden Hebammen aus Hamburg und Niedersachsen durchgeführt. Die an die Hebammen gestellten Anforderungen erwiesen sich als sehr umfangreich und detailliert. 35 % der Hebammen geben an, nur mit jeder 5. Schwangeren, oder noch seltener Ernährungsfragen zu besprechen. Desweiteren findet der Erstkontakt zwischen Hebammen und Patientinnen in 52 % der Fälle erst ab dem 3. Trimenon statt, was für eine umfangreiche Ernährungsberatung zu spät ist. Vitamine und Mineralstoffe stellen ein zentrales Beratungsthema dar und müssen bei der Erstellung des Informationsmaterials, in Form von Handzetteln, berücksichtigt werden. Im Fazit steht, dass eine qualifizierte Ernährungsberatung durch Hebammen nur ermöglicht bzw. weiter unterstützt werden kann, wenn die Ausbildung diesbezüglich einer inhaltlichen und strukturellen Reform unterzogen wird.

Kurzfassung auf Englisch:

The following thesis is concerned with nutrition issues and informational material for the counseling of pregnant women, breastfeeding mothers and in the complementary food. The thesis, which nutrition issues are relevant to the counseling and if midwives receive sufficient training during education and other skill enhancements. Furthermore the question is how information material for midwives and / or (expecting) mothers could be designed in the future to compensate any possible gaps in their knowledge. In order to answer these questions, a questionnaire survey with 31 participating midwives from Hamburg and Lower Saxony was performed. The demands placed on the midwives were found to be very comprehensive and detailed. 35 % of the midwives say that they discuss nutrition issues with only every 5th pregnant woman (or less). Moreover, the first contacts between midwives and patients happen at 52 % after the 3rd trimester of pregnancy, which tends to be too late for a comprehensive nutritional counseling. Vitamins and minerals are key issues and need to be considered when designing information material in the form of handouts. In conclusion, qualified nutrition counseling by midwives can only be provided or further supported if the respective education is reformed with regard to substance and structure.

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