Über die Entwicklung kognitiver Denkstrukturen unter besonderer Betrachtung der mathematischen Kompetenz im vorschulischen Alter

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Soziale Arbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Mathematik , Vorschule , Zählen , Kognitive Entwicklung
DDC-Sachgruppe: Philosophie

Kurzfassung auf Deutsch:

Heute beschäftigen wir uns mit Mathematik. Da zählen wir im Morgenkreis mal durch. Dieser sinngemäß bei der Vorbereitung des Kitaalltags gefallene Satz, blieb mir für lange Zeit in Erinnerung. Ich wage nicht zu behaupten, dass die Kompetenz des Zählens nicht von hoher Bedeutung für die Entwicklung der Kinder ist. Sie hat jedoch nur am Rande etwas mit Mathematik zu tun. Die Differen-zierung zwischen dem was Mathematik von der Kunst des Zählens unterscheidet, stellt einen Aspekt der folgenden Arbeit dar. Dafür werde ich in Kapitel 2 darstellen, wie Mathematik beschrieben wird und im Weiteren diese von der Arithmetik abgrenzen. Um diese Abgrenzung vornehmen zu können werde ich zunächst die Arithmetik kurz denieren. Die Beschreibung dessen, was mathematisches Denken ausmacht, führt unweigerlich zur kognitiven Entwicklung. Diese werde ich in Kapitel drei beschreiben. Zwei Theorien, wie Kognition beim Menschen entsteht werde ich vorstellen. Zum einen die Theorie von Jean Piaget, die ausführlich beschreibt, wie sich kognitive Denkstrukturen bei Kindern ausbilden und zum anderen die Theorie der Informationsverarbeitung. Die neueren Untersuchungen zur Entwicklung und Entstehung mathematischer Kompetenz werde ich in Kapitel 4 beschreiben. Der Fokus liegt dabei im Gegensatz zu den Forschungen Piagets nicht auf der allgemeinen kognitiven Entwicklung, sondern alleine auf der Herausbildung der mathematischen Kompetenz. Diese Arbeit soll die theoretischen Betrachtung der Entwicklung kognitiver und mathematischer Kompetenzen im vorschulischen Alter zum Inhalt haben. Nichtsdestotrotz werde ich in Kapitel 5 auf zwei Förderprogramme hinweisen, die sich mit den mathematischer Kompetenzen in der frühen Kindheit beschäftigen. Dabei wird das Augenmerk auf der Evaluation einer Kurzzeitintervention liegen, während die detaillierte Beschreibung der einzelnen Konzepte in ihrer Gesamtheit nicht Gegenstand dieser Arbeit sein wird. Im letzten Abschnitt werde ich die zuvor beschriebenen Erkenntnisse der Kognitionswissenschaften mit den Anforderungen zusammenführen, die die Mathematik an das Denken der Menschen stellt.

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