„Eine arbeitsscheue, liederliche, raffinierte Person, [die] nicht zu wirtschaften versteht und nicht die geringste keine Unterstützung verdient.“Sozialdisziplinierung in der Professionsgeschichte der Schuldnerberatung am Beispiel der Hamburger Armenfürsorge (1871 – 1918)

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Soziale Arbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Sozialgeschichte , Fürsorge , Hamburg , Schuldnerberatung
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf :

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in einen allgemeinen und in einen speziellen Teil. Im allgemeinen Teil soll zwecks besseren Verständnisses zunächst kurz dargestellt werden, wie Sozialdisziplinierung in der Fachdiskussion der Sozialen Arbeit eingeschätzt und bewertet wird. Im Anschluss hieran sind dann entscheidende Theorien zur Sozialdisziplinierung, die von Michel Foucault bzw. Jürgen Habermas entwickelt wurden, näher vorzustellen und miteinander zu vergleichen. Auf dieser theoretischen Grundlage wird anschließend im speziellen Teil am Beispiel der Hamburger Armenfürsorge im deutschen Kaiserreich (1871 – 1918) dezidiert der Frage nachgegangen werden, wie frühe Schuldnerhilfe innerhalb der damaligen öffentlichen und privaten Wohlfahrtspflege organisiert und praktiziert wurde, in welchem Umfang sie im Zeichen von Sozialdisziplinierung stand. Am Ende sollen dann in einem Fazit die wichtigsten Ergebnisse kurz zusammengetragen und Bezüge zur heutigen Schuldnerberatung hergestellt werden.

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