Gender Based Violence in HIV Testing and Counselling Settings in Kenya – A Human Rights Perspective

URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: HIV , Geschlechterrolle , Kenia , Gewalttätigkeit
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf Englisch:

The main goal of this thesis is to show the various human rights that are being violated in HTC. Another aim is to find out the potential for GBV in the various settings of HTC. This has been done by assessing the settings according to three criteria: the structure of the setting, the safety of the client or counsellor and the assurance of quality and control of services. GBV is usually a consequence of gender order established in a society where hierarchy and power relations characterize the relations between women and men. Therefore, this thesis also investigates on how gender and power relations influence GBV in the HTC. This work was researched through a desk review of literature from books, journals, NGO reports and the internet.

Kurzfassung auf Deutsch:

Dieser Arbeit bechäftigt sich mit geschlechtsspezifischer Gewalt in HIV Test- und Beratungszentren. Das Hauptziel ist sexuelle Gewalt insbesondere gegen Frauen und Kinder im Kontext von Menschenrechtsverletzungen zu betrachten. Zusätzlich gilt es auch das Gewaltpotential in den Settings der HIV Test- und Beratungszentren einzuschätzen und den Einfluss von Geschlechts- und Macht-Beziehungen in diesem Rahmen zu erforschen. Die Hauptinformationsquellen sind Bücher, wissenschaftliche Artikeln, NGO Berichte und das Internet. Im ersten Kapitel wird das Probelm beschrieben. Im zweiten Kapitel wird der Begriff der geschlechtsspezifischen Gewalt definiert und die Situation der Frauen in Kenia dargestellt. Das dritte Kapitel stellt die HIV Test- und Beratungszentren, deren Funktion, Prozess, die Arten und Settings, sowie das Geschehen und die Ursachen von Gewalt in den Beratungsräumen dar. Dann folgt die historische Entwicklung der Anerkennung der Frauenrechte und anschließend werden die Menschenrechtsverletzungen in HIV Test- und Beratungszentren hervorgehoben. Ergebnisse zeigen, dass Settings wie eigenständige Einsatzorte, mobile Zentren, Gesundheitseinrichtungen sowie das Zuhause das größte Potential für Gewalt bergen. Des Weiteren tragen Geschlechtsstereotypen, kulturelle Ungleichheiten sowie Ungerechtigkeit dazu bei, dass Frauen in kritische Lagen geraten und schließlich zu Opfern von Gewalt werden. Hierbei werden hauptsächlich vier Rechte verletzt: das Recht auf die Würde, Freiheit und Sicherheit der Person, das Recht frei von sexueller Gewalt zu sein, das Recht auf den höchsten erreichbaren Gesundheitstandard und das Recht frei von Diskriminierung auf Grund der Geschlechtszugehörigkeit zu sein. Maßnahmen zur Eindämmung des Problems sind beispielsweise die Einführung von Menschenrechten im Schullehrplan und in die Ausbildung von Beratern, der Einsatz von weiblichen und männlichen Beratern bei der HIV-Beratung zu Hause, um Schutz für die weiblich Klientinnen zu gewährleisten und das Engagement durch das Parlament, um sicherzustellen, dass die Rechte der Frau sichergestellt werden.

Hinweis zum Urherberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.