Merkmale der Prävention und Gesundheitsförderung von Essstörungen in DeutschlandErgebnisse der Bundesweiten Bestandsaufnahme Essstörungen 2009

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Essstörung , Bestandsaufnahme , Gesundheitsförderung , Prävention
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Auch im Bereich Essstörungen ist eine qualitativ hochwertige Prävention und Gesundheitsförderung notwendig. Um die Versorgung gezielt zu verbessern, möchte die BZgA ein umfangreiches, breit angelegtes Bild der Angebote bei Essstörungen in Deutschland gewinnen. Die schriftliche Erhebung der PGF-Angebote erfolgte mit einem 2-seitigen standardisierten Fragebogen im Zeitraum 11/2009 - 05/2010. Die Auswertung erfolgte überwiegend deskriptiv anhand von Häufigkeits-verteilungen. Untersucht wurden u.a. Art des Angebots, Arbeitsfeld, Zielgruppen, Inhalte und Methoden der Inhaltsvermittlung, Qualifikation des Personals und Finanzierung der Angebote. Die erfassten 292 Angebote erreichten ca. 1/7 der relevanten Altersgruppe zwischen 6 und 25 Jahren. Sie sind meist regional und auf das Setting Schule ausgerichtet. Es besteht eine ausgeprägte Vernetzung der Akteure untereinander, viele Angebote sind an die weitere Versorgung angebunden. Kommunen und Länder sind die größten finanziellen Quellen. Eine Ausweitung der Angebote sowie der finanziellen und personalen Ressourcen ist notwendig, mehr Personen zu erreichen. Empfohlen wird ein mehrdimensionales Vorgehen, durch breit angelegte Programme einerseits und gezielte, möglichst geschlechterspezifische kleinere Projekte andererseits. Weitere Berechnungen der Daten und eine Nonresponderbefragung stehen noch aus.

Kurzfassung auf Englisch:

Like in other fields quality health promotion and prevention for eating disorders is needed, too. The BZgA wants to get a broad picture of interventions and services regarding eating disorders in Germany to systematic improve supply in this field. The questionnaire survey of health promotion and prevention services was conducted from 11/2009 to 05/2010. It was a mainly descriptive analysis of the following service characteristics: e.g. kind of service, setting, target group, topics and methods used qualification of the personnel and financial sources. There are 292 services, which reached about 1/7 of the whole target group age 6 to 25. Most of them have a regional orientation and focus on school projects. There is a wide network of different stakeholders and most services are linked to further health care supply. Communities or federal states are the biggest financial sources. To increase supply with health promotion and prevention for eating disorders more financial and human resources are needed. A multidimensional approach is recommended through broad programs on the one hand and targeted and gender specific smaller projects on the other hand.

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