Klassifizierung der Toxizitäten von Oberflächensedimenten in der Tideelbe mittels einer ökotoxikologischen Testkombination

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Umwelttechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Klassifikation , Sedimentanalyse, Toxizität
Freie Schlagwörter (Deutsch): Tideelbe
DDC-Sachgruppe: Biowissenschaften, Biologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Bachelorarbeit „Klassifizierung der Toxizitäten von Oberflächensedimenten in der Tideelbe mittels einer ökotoxikologischen Testkombination“ beinhaltet unter anderem die Probenahme von Oberflächensedimenten im Watt der Tideelbe sowie die Durchführung von drei verschiedenen ökotoxikologischen Tests an diesen Proben. Die Proben werden an den Orten Mühlenberger Loch und Heuckenlock in Hamburg und im Neufelder Watt in der Tideelbemündung genommen, wobei an jedem Ort zwei Stationen beprobt werden. Die Ergebnisse der Biotests, die als prozentuale Hemmwirkungen vorliegen, werden ausgewertet, graphisch dargestellt und statistisch analysiert. Die Biotestkombination dieser Arbeit besteht aus dem Algenwachstumshemmtest mit Pseudokirchneriella subcapitata, dem miniaturisierten Leuchtbakterientest mit Vibrio fischeri und dem Süßwasser-Bakterienkontakttest mit Arthrobacter globiformis. Auf die Ergebnisse, die mit diesen drei Biotests ermittelt wurden, wird eine Clusteranalyse angewandt, um die Proben in Gruppen mit ähnlichen Toxizitäten einzuordnen. Anschließend wird anhand der Gruppen aus der Clusteranalyse ein Klassifizierungssystem erarbeitet, um für jede Probe eine Gesamtaussage der ökotoxikologischen Risiken, die von der jeweiligen Sedimentprobe ausgehen könnten, machen zu können. Nach dem Klassifizierungssystem wird die Klassifizierung der Toxizitäten der 22 Sedimentproben dieser Arbeit in Sediment-Toxizitätsklassen vorgenommen und eine Toxizitätskarte der Probenahmestationen erstellt. Eine Klassifizierung von Toxizitäten mit der Zusammenfassung der Ergebnisse aus mehreren Biotests erleichtert den Vergleich von Standorten, Ereignissen oder verschiedenen Probenahme-Zeitpunkten. In dieser Arbeit werden Hintergrundtoxizitäten in einer Zeit nahe dem Zeitpunkt von Niedrigwasser gemessen.

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