A systematic literature review on even-based public health surveillance systems

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Epidemiologie , Überwachung , Literaturauswertung
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Kurzfassung auf Englisch:

Introduction: Public health authorities increasingly rely on systems that perform epidemic intelligence constituting of indicator-based and event-based components in order to gather a comprehensive picture of potential epidemic threats. The indicator-based component collects and analysis structured data systematically while the event-based component collects and analysis‟ unstructured data from websites, social media, discussion groups, blogs etc. The event-based component now allow us to shortcut traditional reporting mechanisms that travel through the various levels of public health administration and thus allow us to detect disease outbreaks earlier with reduced cost and increased reporting transparency. We want to find out all the event-based surveillance systems exist, where they are based and which systems have been evaluated. Methods: We searched for scientific literatures in Pubmed, Scopus and Scirus retrieving about 39,000 articles. Going through our inclusion exclusion criteria, we ended up with 32 articles. Results: 13 event-based systems were identified, and with 10 of the 13 systems evaluated. N. America is the leading continent with about 77 % of the event-based systems followed by Europe and lastly Asia. No system was found in Africa, Australia and S. America. Conclusion: With Africa, Asia and S. America being the 3 most affected continents with emerging infectious diseases possessing little or no event-based systems to monitor their epidemic threats, there is need for these continents to take the advantage in the advancement of modern information technology to set up their event-based systems which could be relatively cheap but effective to complement their indicator-based systems. This review may therefore provide the necessary background to public health officials in developing new event-based systems or enhancing their indicator-based work.

Kurzfassung auf Deutsch:

Einleitung: Gesundheitsbehörden benötigen zunehmend Surveillance-Systeme, die ein umfassendes Bild der möglichen epidemiologischen Bedrohungen bieten. Traditionelle Indikator-basierte Surveillance beinhaltet zwar eine systematische Analyse von Meldedaten kann aber mit zusätzlichen Komponenten verstärkt werden, z. B. durch so genannte event-basierten Aktivitäten, die unstrukturierter Daten aus Websites, „Social Media“, Diskussionsgruppen, Blogs sammeln und zu Verfügung stellen. Ziel dieser Arbeit war es, event-basierten Surveillance-Systeme zu erforschen, in welchem Land sie angesiedelt sind und welche Systeme bisher bereits evaluiert sind. Methoden: Eine struktuierte Literatursuche wurde durchgeführt. Als Quellen wurden Pubmed, Scopus und Scirus genutzt und rund 39.000 Artikeln abgerufen. Ergebnisse: Dreizehn event-basierte Systeme wurden identifiziert und 10 der 13 Systeme evaluiert. Nord America hat mit über 77% die meisten event-basierten Systeme. Es sind keine Systeme in Afrika, Australien und Südamerika vorhanden. Fazit: Obwohl Afrika, Asien und Südamerika die 3 stärksten betroffenen Kontinenten für aufkommende Infektionskrankheiten sind, sind in diesen Länder keine event-basierten Systeme vorhanden. Es ist notwendig, dass Afrika, Asien und Südamerika die Vorteile neuer Informationstechnologien für event-basierte Systeme nutzt, diese sind kostengünstige Systeme zur Unterstützung von indikator-basierten Systemen. Diese Untersuchung kann daher den notwendigen Hintergrund für öffentliche Gesundheitsdienste bieten, damit diese neue event-basierten Systeme entwickeln oder vorhandene indikator-basierte Systeme verbessern.

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