Bedürfnisse von Patienten nach infauster Prognosestellung und benötigte pflegerische Kompetenzen zur Unterstützung dieser Patientengruppe

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Pflege und Management
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Patient , Pflegepersonal , Todesbewusstsein , Prognose
DDC-Sachgruppe: Psychologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach den Bedürfnissen von erwachsenen Patienten, die mit einer infausten Prognosestellung konfrontiert werden. Um auf diese Bedürfnisse eingehen zu können, werden benötigte pflegerische Kompetenzen einer Pflegekraft dargestellt. Das Vorgehen ist eine systematische Literaturrecherche, zu den Bedürfnissen von lebensbedrohlich unheilbar Erkrankten. Aus den Ergebnissen wird ein benötigtes Kompetenzprofil für betreuende Pflegekräfte abgeleitet, um den Anliegen der Erkrankten gerecht zu werden. Die Arbeit zeigt auf, dass Patienten nach der Übermittlung von einer infausten Prognose eine existenzielle Krise durchleben. Die Krise ist von existenzielle Verlusten, emotionalen, sozialen und körperlichen Bedürfnissen sowie Defiziten in der Kommunikation geprägt. An die betreuende Pflegekraft werden vielfältige Anforderungen bezüglich des Umgangs mit den körperlichen und emotionalen Bedürfnissen, existenziellen Verlusten der Erkrankten und mit Nähe und Distanz gestellt. Die Pflege allein kann diese Ansprüche nicht bewältigen, dies muss im multiprofessionellen Team geschehen. Das Ziel dieser Ausarbeitung ist es, die Bedürfnisse von Patienten nach infauster Prognosestellung zu untersuchen, um Pflegekräften die Erlebniswelt der Betroffenen näher zu bringen und bessere Interventionen anbieten zu können.

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