Evaluation des Hilfsangebotes der Hamburger Beratungsstelle „Von Anfang an.“

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Soziale Arbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Evaluation , Hamburg , Beratungsstelle
Freie Schlagwörter (Deutsch): Beratungsstelle "Von Anfang an"
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf Deutsch:

Der Begriff „Frühe Hilfen“ tritt immer häufiger in den Fokus der Medien. Frühe Hilfen sind als Angebote für Eltern zu definieren, welche diese darin unterstützen, ihren Kindern eine möglichst positive kindliche Entwicklung zu ermöglichen (NZFH, 2008). Das bedeutet für die Praxis, koordinierte Hilfsangebote für Eltern und ihre Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren zu schaffen, die bei Bedarf auch schon schwangeren Frauen zur Verfügung stehen. Es soll die Beziehungs- und Erziehungskompetenz der Eltern durch professionelle Angebote unterstützt werden. Da in der Phase der frühen Elternschaft häufig Probleme und Sorgen der Eltern auftreten, aber nicht immer soziale Beziehungen bestehen die helfen, bieten die Angebote der Frühen Hilfen eine konkrete Alternative (Diem-Wille, 2004). Dies ist auch Sinn und Zweck der Frühberatungsstelle „Von Anfang an.“. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen „Von Anfang an.“ und dem Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf wurde 2011 das Angebot von „Von Anfang an.“ evaluiert. Diese Bachelor-Thesis stellt ein Teilprojekt der Evaluationsstudie dar und beschäftigt sich mit der subjektiven Einschätzung des Beratungsangebotes der Beratungsstelle, durch sowohl befragte Eltern, als auch die Beraterinnen. 186 Familien sowie das Team von „Von Anfang an.“ wurden diesbezüglich anhand des „Fragebogens zur Behandlung in der Mutter-Baby-Tagesklinik“ (vgl. Anhang B und C), des „Fragebogens zur Bewertung der Behandlungsangebote“ (vgl. Anhang B) und des „Fragebogens zur Beurteilung der Behandlung“ (vgl. Anhang C) zu der Prozess- und Ergebnisqualität befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Beraterinnen das Angebot besser einschätzen als die befragten Familien, doch auch die Bewertung der Familien, im Bezug auf die Prozess- und Ergebnisqualität erzielt sehr positive Ergebnisse. Im Fazit kann festgestellt werden, dass keine konzeptuellen Veränderungswünsche von Seiten der befragten Familien vorliegen. Für eine weitere Optimierung des Angebotes sollten jedoch Überlegungen im Bereich des Ausbaus von beliebten Angeboten und in der Einschränkung von weniger beliebten Maßnahmen diskutiert werden, um so konkret auf die Bedürfnisse der befragten Familien einzugehen.

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