Management der Lieferantenintegration in die Produktentwicklung

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Maschinenbau und Produktion
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Produktentwicklung , Lieferant , Operations Management
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

Im Rahmen der Globalisierung sind vor allem fertigende Unternehmen, wie auch die deutsche Maschinenbau-Industrie, einem wachsenden Kosten- und Wettbewerbsdruck, ansteigenden Einkaufsvolumen, als auch kürzeren Produktlebenszyklen und gleichzeitig komplexer werdenden Produkten ausgesetzt (vgl. auch Lasch/Janker 2007, S. 111). Dies verstärkt den Druck auf Unternehmen, die ihre internen Prozesse entlang der Wertschöpfungskette, als auch ihre externen Prozesse flexibler und effizienter gestalten müssen, um in diesem dynamischen Markt konkurrenzfähig zu bleiben (vgl. Wagner/Bode 2007, S. 59). Diese veränderten ökonomischen Umweltbedingungen führen zu einem Wandel der unternehmerischen Lieferkette, begonnen vom Rohstoffmarkt bis hin zum Kunden und oft zu einer Reduktion der Fertigungstiefe, als auch zu der Konzentration auf Kernkompetenzen (vgl. Engelhardt-Nowitzki, Zsifkovits, Nowitzki 2010, S. V). Diese Gründe bewegen viele Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen zu ihren Lieferanten auszubauen, denn im Rahmen der Zusammenarbeit können Wettbewerbsvorteile generiert werden (vgl. Arnold 2004, S. 1; Kirst 2008, S. III). Infolgedessen rückt die Möglichkeit einer engen Zusammenarbeit mit Lieferanten aus strategischer Sicht immer mehr in den Fokus und gerade in der Maschinenbau-Industrie kommt der Lieferantenintegration in der frühen Phase der Produktentwicklung eine wichtige Bedeutung zu, denn viele Produkte werden häufig in enger Zusammenarbeit mit Lieferanten oder Ingenieurdienstleistern entwickelt. Dementsprechend verzeichnet der fremdbezogene Anteil der Wertschöpfung im Rahmen einer Lieferantenintegration in der Produktentwicklung eine Steigung, die bereits einen Anteil von über 60% verzeichnet (vgl. Glock 2010, S. 96). Durch einen strategischen Ausbau der integrierten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Maschinen- und Anlagenbauunternehmen mit ihren Lieferanten soll eine maximale Ausnutzung von Erfolgspotenzialen gewährleistet werden, wobei beide Teilnehmer einen langfristigen nationalen und/oder internationalen Wettbewerbsvorteil erlangen wollen (vgl. Arnold 2004, S. 1). Eine erfolgreiche Lieferantenintegration in die Produktentwicklung stellt das Unternehmen jedoch auch vor Herausforderungen, denn das Zusammenwirken verschiedener Faktoren beeinflusst die Zusammenarbeit und kann so zum Scheitern oder Gelingen der Kooperation beitragen.

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