Thermisches Richten im Schienenfahrzeugbau

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Flammrichten , Waggonbau , Waggonbauindustrie
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau

Kurzfassung auf Deutsch:

Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem thermischen Richten im Schienenfahrzeugbau. Die Rohbaukarosserien von Schienenfahrzeuge stellen sehr große und komplexe Schweißbaugruppen dar, die aus verschiedensten Werkstoffen hergestellt werden. Gepaart mit der Tendenz zur Leichtbauweise werden die Fahrzeuge als sehr steife Dünnblechstrukturen ausgeführt. Umso schwieriger sind die - durch das Schweißen erzeugten - thermisch bedingten Verzüge zu beherrschen. Mit Schweißverfahren und Spannvorrichtungen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen, kann diese Verzugsbildung minimiert werden. Jedoch überwiegen in der Kleinserienfertigung des Schienenfahrzeugbaus manuelle Arbeiten, die eine gänzliche Vermeidung von Verzug nicht ermöglichen. Dementsprechend wichtig ist es, Verfahren zu beherrschen, die diesen Verzug konstruktionsgerecht beseitigen können. In dieser Arbeit wird insbesondere das Flammrichten untersucht. Ein seit Jahrzehnten angewandtes Verfahren zur Verzugsbeseitigung, dass jedoch immer noch größtenteils auf Erfahrungswerten aufgebaut ist. Auf den folgenden Seiten werden zunächst die Anwendungsgebiete im Schienenfahrzeugbau aufgezeigt. Zudem wird das Flammrichtverfahren vorgestellt und genauer erläutert. Für das ausgeprägte Spektrum an eingesetzten Werkstoffen werden Anwendungshinweise gegeben. Eine Versuchsreihe zum Richten von Blechfeldern soll weitere Informationen liefern, um im Anschluss eine Arbeitsanweisung für den Einsatz des Flammrichtens im Schienenfahrzeugbau und artverwandten Fertigungsgebieten anfertigen zu können.

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