Liver and Intrahepatic Bile Ducts Cancer (ICD-10 C22) in Germany

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Inzidenz <Medizin> , Leberkrebs , Sterblichkeit , Deutschland
Freie Schlagwörter (Englisch): epidemiology , liver cancer , mortality, germany
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf :

Background: evidence suggests that the occurrence of liver cancer has increased over the past years in Germany. Only recently, the national estimates for liver cancer incidence have been made available by Robert Koch-Institute (RKI). The aim of this study was to evaluate the development of the incidence and mortality of cancer of the liver and intrahepatic bile ducts in Germany including evaluation of regional distribution and associated risk factors. Methods: incidence data analysis was based on data from complete population-based cancer registries that are collected annually by the German Centre for Cancer Registry data (ZfKD) at the RKI where they are pooled together in a national database. The current incidence estimates are available for the period between 1999 and 2008. The corresponding mortality data from 1980 to 2009 were obtained from official cause-of-death statistics which are published on annual basis by the German Federal Statistical Office. Joinpoint regression model was applied to evaluate changes in trends of age-standardized mortality rates over the last 30 years. Regional trends of age-standardized incidence and mortality rates were also assessed. We also collected data on the main risk factors (HBV and HCV infections, alcohol use and liver cirrhosis) from various sources to examine their time trends and regional distribution. Results: it has been estimated that about 7600 new cases are diagnosed and 7000 people die from this cancer each year in Germany. The overall age-standardized mortality rate rose steadily since 1980 with a significant increase in men from 5.3/100,000 in 1980 to 8.1 in 2009, while in women it remained constant over this period (around 3/100,000). Similarly, estimated age-standardized incidence rate increased slightly in men from 8.7/100,000 in 1999 to 9.4 in 2008, while among women there was no change. East-west and south-north decreasing gradients in both incidence and mortality were observed. In men, increasing mortality trends since 1980 have been observed especially in the southeast and south of Germany.

Kurzfassung auf Deutsch:

Hintergrund: Es gibt Hinweise, dass die Häufigkeit bösartiger Tumoren der Leber in den letzten Jahren in Deutschland zugenommen hat. Erst kürzlich hat das Robert Koch-Institut hierzu erstmals nationale Inzidenzschätzungen veröffentlicht. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Entwicklung von Inzidenz und Mortalität von Krebserkrankungen der Leber und der intrahepatischen Gallengänge darzustellen unter Einbeziehung regionaler Unterschiede und vorliegender Daten zu assoziierten Risikofaktoren. Methoden: Daten der epidemiologischen Krebsregister Deutschlands, die einmal jährlich an das Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert Koch-Institut übermittelt werden, wurden für die Schätzung der bundesweiten Inzidenz für den Zeitraum 1999 bis 2008 herangezogen. Die Mortalitätsraten wurden anhand der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes für die Jahre 1980 bis 2009 ermittelt. Zeitliche Trends der altersstandardisierten Mortalitätsraten in diesem Zeitraum wurden mit der Methode der Joinpoint Regression untersucht. Weiterhin wurde die Entwicklung von Inzidenz und Mortalität in verschiedenen Regionen Deutschlands dargestellt. Präsentiert werden ferner Daten zur Häufigkeit der wesentlichen Risikofaktoren (HBV- and HCV-Infektionen, Alkoholkonsum und Leberzirrhose) in Deutschland aus verschiedensten Quellen. Ergebnisse: Aktuell werden geschätzte 7.600 Fälle an Leberkrebs jährlich in Deutschland neu diagnostiziert, etwa 7.000 Menschen sterben pro Jahr an dieser Erkrankung. Die altersstandardisierte Mortalitätsrate stieg bei Männer seit 1980 kontinuierlich und signifikant von 5.3/100,000 in 1980 auf 8.1 in 2009 an, während sie bei den Frauen bei Werten um 3/100.000 annähernd konstant blieb. Auch die geschätzte altersstandardisierte Inzidenzrate stieg bei den Männern von 8.7/100,000 in 1999 auf 9.4 in 2008, bei den Frauen ergaben sich auch hier keine Veränderungen. Bei den Männer wurden höhere Inzidenz- und Mortalitätsraten im Osten und vor allem im Süden Deutschlands beobachtet, im Südosten und Süden zeigten sich hier die die deutlichsten Steigerungen bei den Mortalitätsraten.

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