Medizinische Notfallversorgung Offshore

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Medizintechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Windkraftwerk , Prävention , Medizinische Versorgung
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Die wachsende Zahl der Windenergieanlagen vor der deutschen Küste bedarf einer klaren Struktur hinsichtlich der Kompetenzen und Zuständigkeit, vor allem hinsichtlich der Notfallversorgung. Diese Strukturen müssen in den kommenden Jahren zwingend geschaffen werden, um den Arbeitern eine optimale Versorgung bieten zu können. Die Kompetenzen und Zuständigkeiten im Bereich Ausbildungsstandards und der Notfallversorgung sind derzeit nicht eindeutig geklärt. Bislang wurde auf die Selbstverantwortung der Unternehmer, auf Grundlage des §10 des Arbeitsschutzgesetztes, gesetzt. Ein Großteil der geplanten Windparks befindet sich in der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Die Zuständigkeit für diesen Bereich obliegt dem Bund. In den derzeit geltenden Rechtsgrundlagen, wie Seeaufgabengesetz, Seeanlagenverordnung oder Arbeitsschutzgesetz, werden die Zuständigkeiten hinsichtlich der Notfallversorgung jedoch nicht deutlich geregelt. Die bestehenden Schutz- und Sicherheitskonzepte der genehmigten Offshore- Windparks bauen zudem vielfach auf die staatlichen Ressourcen. Hingegen haben sich einige Unternehmen ein betriebliches Rettungswesen aufgebaut. Um eine effektive Versorgung sicherstellen zu können, bedarf es jedoch einheitlicher Konzepte, die dem Stand der Technik entsprechen und die Zuständigkeiten im Rahmen der gesetzlichen Daseinsvorsorge und der unternehmerischen Fürsorgepflicht aufeinander abstimmen. Als wesentliche Aspekte innerhalb des Rettungswesens sind einheitliche Ausbildungsstandards, als auch Alarmierungswege, Hilfsfristen und technische und personelle Ressourcen der Rettung festzulegen.

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