Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit im Gesundheitssektor mit Fokus auf die Möglichkeiten der Gesundheitspädagogik

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Entwicklungshilfe , Gesundheitswesen , Gesundheitserziehung
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Dem Gesundheitssektor kommt eine überragende entwicklungspolitische Bedeutung zu, denn Gesundheit ist ein Schlüsselelement für die Lebensqualität jedes Menschen sowie für die Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung jedes Landes. Das Ziel der internationalen Entwicklungszusammenarbeit im Gesundheitssektor ist die Verbesserung und Versorgung der medizinischen Dienstleistungen in den Entwicklungsländern. Die im Jahr 2000 deklarierten Milleniumsentwicklungsziele beschreiben die Agenda für die internationale Entwicklungspolitik im 21. Jahrhundert. Drei der insgesamt acht Millenniumsziele der Vereinten Nationen werden dem Gesundheitssektor zugeschrieben (Senkung der Kindersterblichkeit, Verbesserung der Gesundheit von Müttern und die Bekämpfung von Infektionskrankheiten). Eines der großen Schlüsselprobleme der Entwicklungsländer ist das starke Bevölkerungswachstum. Der Anteil der Entwicklungsländer an der Weltbevölkerung von etwa fünf Sechstel im Jahr 2003 wird auf etwa sieben Achtel im Jahr 2050 ansteigen. Daher sind weitere Investitionen in der Entwicklungszusammenarbeit dringend nötig, um die katastrophale Situation von über einer Milliarde absolut armer Menschen zu verbessern. Die Internationale Entwicklungszusammenarbeit steht vor der Aufgabe sich immer wieder neu zu erfinden, um auf die veränderten Herausforderungen und die Globalen Probleme des 21.Jhdts wie z.B. Klimaveränderung, Umweltverschmutzung, Wasserknappheit, schwindende Energieressourcen und armutsbedingte Migrationsströme vorbereitet zu sein. An der Verbesserung der Gesundheitsbedingungen und der Gestaltung von Gesundheitsdiensten müssen alle Menschen in den Entwicklungsländer beteiligt werden. Es müssen landesweit genügend Mittel für den Aufbau und Erhalt der Gesundheitsdienste zur Verfügung stehen. Jeder muss die Möglichkeit haben im Bedarfsfall behandelt zu werden, unabhängig der finanziellen Mittel. Ethische, humanitäre aber auch politische und ökonomische Gründe sprechen dafür, die Internationale Entwicklungszusammenarbeit weiterhin als sinnvoll und notwendig zu bewerten. Es müssen daher viele grundlegende Faktoren stimmen, um gesundheitspädagogische Maßnahmen nachhaltig und langfristig gesehen im Bildungs- und Gesundheitssystem integrieren zu können und erfolgreich umzusetzen.

Kurzfassung auf Englisch:

The health sector has an outstanding developmental significance, because health is a key element for the quality of life of every person, as well as for the population and economic development of each country. The goal of international development cooperation in the health sector is the improvement and the supply of medical services in developing countries. The in 2000 declared Millennium Development Goals describe the agenda for international development policy of the 21st century. Three of the eight Millennium Development Goals of the United Nations, are attributed to the health sector (reducing child mortality, improving maternal health and combating infectious diseases). One of the main problems of the development countries is the strong population growth. The percentage of the development countries on the world population of about five sixths in 2003 will rise to about seven eighths in 2050. Therefore, continued investments in development cooperation are urgently needed to improve the dire situation of over one billion absolutely poor people. The international development cooperation faces the task of constantly re-invent themselves to respond to the changing challenges and be prepared for the global problems of the 21st century, such as climate change, pollution, water shortages, dwindling energy resources and poverty-related migration flows. To improve the health conditions and the design of health services, all people in the development countries must be involved. There must be enough funds available for the nationwide construction and maintenance of health services. Everyone must have the opportunity to be treated in case of need, regardless of financial means. Ethical, humanitarian but also political and economic reasons concede the case, to evaluate the International development cooperation still to be useful and necessary. Therefore, many basic factors have to vote, in order to be able to integrate and implement health educational actions successfully into the education and health care system on a lasting and long-term base.

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