BURNOUTDie historischen Hintergründe der Entstehung des Begriffs „Burn-out“ und dieaktuelle Bedeutung dieser psychischen Störung in der wissenschaftlichen Diskussion

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Burn-out-Syndrom
DDC-Sachgruppe: Psychologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Das Burnout Phänomen wird aktuell sowohl in zahlreichen Pressemittelungen, als auch in der wissenschaftlichen Literatur durch eine Vielzahl von Publikationen, aufgegriffen. So wird in der wissenschaftlichen Diskussion das Fehlen einer einheitlichen Definition des Störungsbildes, sowie einer einheitlichen Diagnostik bzw. Differentialdiagnostik als zentrales Merkmal dargestellt. So ist eine Vielzahl von Auffassungen, Modellen und Theorien des Phänomens zu finden, das Phänomen Burnout bleibt jedoch vage, da kein einheitlicher Konsens in Bezug auf die Begriffsdefinition und Diagnostik vorhanden ist und auch die Differentialdiagnostik in Teilen noch Schwierigkeiten birgt. So wurde Burnout auch bisher nicht in die internationalen Klassifikationssysteme aufgenommen und auch eine Aufnahme in zukünftige Fassungen wird in der wissenschaftlichen Literatur als nicht absehbar eingestuft. In Bezug auf die aktuellen Zahlen von Burnout Fällen, können die, größtenteils von den Krankenkassen publizierten Zahlen, in Anlehnung an die oben genannten Gründe auch lediglich als Schätzungen in die Betrachtung einbezogen werden. Innerhalb dieses beschriebenen Rahmens scheint jedoch ein deutlicher Anstieg der mit Burnout in Zusammenhang gebrachten Fall Zahlen und AU-Tage erkennbar zu sein. In der Literatur werden verschiedene Erklärungsmodelle bezüglich der Wirk- und Entstehungsmechanismen, welche in einem möglichen Zusammenhang mit Burnout stehen, beschrieben. In dieser Arbeit sollen das Modell der beruflichen Gratifikation von Siegrist und das Anforderungs-Kontroll-Modell von Karasek beispielhaft dargestellt werden. Bei Betrachtung der Bereiche Gesellschaft, Medizin und Arbeit lassen sich Entwicklungen und Mechanismen erkennen, die als mögliche Erklärungsansätze, sowohl für die wachsende Popularität des Phänomens, als auch für die steigenden Zahlen, die im Zusammenhang mit Burnout angegeben werden, herangezogen werden können. In Bezug auf die Ergebnisse dieser Arbeit sind viele Übereinstimmungen mit verschiedenen Artikeln, des Themenheftes des Bundesgesundheitsblatts zum Burnout-Syndrom, welches im Februar diesen Jahres und so kurz vor Beginn der Recherchen für vorliegende Arbeit, veröffentlicht wurde, zu erkennen. Zusammenfassend kann ein großer Bedarf in Bezug auf weitere Forschungsarbeiten festgestellt werden, dessen Umsetzung für das Vorankommen der Forschung elementar erscheint.

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