Das Psychomotorische Bewegungsangebot in der Lenzsiedlung– Evaluation eines innovativen Gesundheitsförderungsprojektes

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Psychomotorische Erziehung , Evaluation , Gesundheitsförderung
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Das Psychomotorische Bewegungsangebot startete als innovatives Teilprojekt des Präventionsprogramms „Lenzgesund – Frühe Hilfen rund um Geburt, Schwangerschaft und erste Lebensjahre“ im Jahr 2009 in der Kooperation zwischen der Lenzsiedlung e.V., dem Gesundheitsamt Hamburg-Eimsbüttel und dem Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie (IMSG). Mithilfe eines niedrigschwelligen Angebotes sollten Sprach- und Verhaltensauffälligkeiten sowie Defizite in der Motorik bei Kindern in der Lenzsiedlung vorgebeugt bzw. verringert werden. Dazu wurden die Ansätze der Psychomotorischen Frühförderung in das Angebot „Eltern-Kind-Turnen“ integriert. Unter der Anleitung einer geschulten Fachkraft im Bereich der Psychomotorik, bekamen Kinder die Möglichkeit sich spielerisch auszutoben, ihre Kompetenzen zu erweitern und Hemmungen und Ängste zu überwinden. Die Aktive Teilnahme der Eltern am Angebot wurde als besonders wichtig angesehen. Um mögliche Defizite im Konzept zu beheben, Verbesserungen einzuführen und das Interesse von möglichen Trägern zu wecken, wurde das Angebot im Hinblick auf seine Umsetzung und seine Zukunftsperspektiven evaluiert. Dafür wurde das Angebot mehrfach einer „Teilnehmenden Beobachtung“ unterzogen, Expertinnen und Experten interviewt und Teilnehmerinnen befragt. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass das Psychomotorische Bewegungsangebot nicht nur von Kindern und Eltern eine große Akzeptanz erfährt, sondern auch die Expertinnen und Experten eine dauerhafte Fortsetzung des Angebotes empfehlen. Beobachtungen haben gezeigt, dass die Kinder den Spaß an Bewegung entdeckt haben und selbstbewusster und offener im Umgang mit anderen Kindern geworden sind. Außerdem konnten die Befragten eine steigende Tendenz sowohl in der Gesamtpersönlichkeitsentwicklung bei den Kindern beobachten als auch eine starke Vernetzung und einen engen Zusammenhalt innerhalb der Gruppe feststellen.

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