„Wenn zwei das Gleiche tun…“ die Geschlechter-perspektive im Arbeits- und Gesundheitsschutz : Eine Analyse bestehender Handlungshilfen

URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Arbeitsschutz , Gesundheitsschutz , Gleichstellung
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Kurzfassung auf :

Im Zuge allen Gleichberechtigungsbestrebens von Männern und Frauen gilt es ebenso die Verschiedenheiten zwischen den Geschlechtern anzuerkennen. Neben den Unterschieden in der physischen Erscheinung oder biologisch-neurologischen Vorgängen, weisen sie eben-falls unterschiedliche psychosoziale Merkmale auf. Letztere sind u.a. auf eine unterschiedli-che Sozialisation zurückzuführen. Demnach denken Männer und Frauen anders, sie fühlen anders und reagieren unterschiedlich auf ihre Umwelt. Gleiches gilt für Reaktionen auf An-forderungen am Arbeitsplatz. Ein und dieselbe Belastung kann bei männlichen und weibli-chen Beschäftigten zu unterschiedlichen gesundheitlichen Beanspruchungen führen. Um dieser Verschiedenheit Rechnung zu tragen und den Bedarfen beider Geschlechter gerecht zu werden, ist es erforderlich, die Geschlechterperspektive einzunehmen, wenn Arbeitsplät-ze auf Gefährdungen überprüft werden. Dieser Umstand veranlasste Expertinnen und Experten dazu, Instrumente zu entwickeln, die die Arbeitsschutz-Akteure für die Unterschiede sensibilisieren und sie bei der Implementie-rung geschlechtergerechter Maßnahmen im Betrieb unterstützen sollen. In der vorliegenden Arbeit wurden einige dieser Handlungshilfen recherchiert, nach festgelegten Kriterien aus-gewählt und systematisch analysiert. Ziel der Analyse war es, die Instrumente daraufhin zu untersuchen, welche Kernelemente sie beinhalten und welche Belastungsbereiche unter dessen Anwendung im Betrieb identifiziert werden können. Im Umkehrschluss konnte auch ermittelt werden, welche Belastungsbereiche noch mehr Beachtung erfahren sollten. Diese Beurteilung wurde durch einen abschließenden Vergleich der untersuchten Handlungshilfen ermöglicht.

Hinweis zum Urherberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.