Natalja Wassiljewa – Das Schicksal ein Whistleblowerin in Russland.Rekonstruktion und Analyse der Wahrnehmung in Ost und West

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Putin, Vladimir V.
Freie Schlagwörter (Deutsch): Russland , Wladimir Putin , Justiz , Recht , Zeitung , TV , Radio
DDC-Sachgruppe: Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

Russland – ein gefährliches Land für mutige und andersdenkende Journalisten. Die Regierung verfügt über die Medienmacht; hat alles unter Kontrolle. Große staatliche Medienholdings haben föderale Zeitungen und TV-Sender in ihrer Hand. Auf diesen Sendern wird in einem ausschließlich neutralen oder positiven Ton über Putin und Medwedev gesprochen. Die staatlich kontrollierten Zeitung kennen keine Kritik der Regierungsspitze gegenüber. Wer nicht nach Putins Regeln spielen will, an ihm zweifelt oder ihn gar öffentlich bemängelt, der hat in Russland keine Chance auf ein ruhiges Leben. Wohlmöglich auch keine Chance auf jegliches Leben. Der ehemalige Oligarch Michail Chodorkowskij ist ein Beispiel dafür. Er wurde festgenommen vor allem aus diesem Grund: öffentliche und oppositionelle Kritik an Wladimir Putin und sein System. Nach jahrelangem Prozess folgte ein Urteil. Doch war es kein faires, sondern ein gelenktes und bestelltes Urteil. Dies behauptete jedenfalls Natalja Wassiljewa, die ehemalige Pressesprecherin des Moskauer Bezirksgericht. In einem öffentlichen Interview hat Wassiljewa es offenbart. Doch diese Frau ist keine Journalistin und kämpft nicht für das freie Wort; sie kämpft für die Wahrheit und setzt sich aber damit genauso einem lebensgefährlichen Risiko aus, wie diese Reporter ohne Grenzen. Darüber, wie die russischen, staatliche und unabhängige, und auch deutsche Medien über Wassiljewas Geständnis und über das Schicksal dieser Frau berichtet haben, ist Untersuchungsthema dieser Arbeit. Was genau Wassiljewa in ihrem Interview offenbart und wie ihr Leben sich danach entwickelt hat, wird ebenfalls in dieser Arbeit dargestellt.

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