Lebenslanges Lernen als Bildungspolitisches Programm zur Gestaltung desdemographischen Wandels und die Beschäftigungsfähigkeit in Deutschlandund in Europa

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Lebenslanges Lernen , Bildungspolitik , Beschäftigung , Deutschland
DDC-Sachgruppe: Politik

Kurzfassung auf Deutsch:

Drei demografische Merkmale prägen Europa in den nächsten 30 bis 40 Jahren: wenig Kinder, wenig Erwerbsfähige und viele ältere Menschen. In Deutschland ist die Summe der Geburten innerhalb von fünf Jahren geringer als die Todesfälle eines einzigen Jahres. Der Anteil an Kindern in Europa sinkt und ist in Deutschland am geringsten. Hier werden im Jahr 2050 nur 10 % Kinder leben. In Italien, Portugal, Spanien, Österreich und Griechenland treten die Veränderungen schnell und äußerst ausgeprägt auf. Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen zeichnen sich durch höhere Fertilitätsraten, geringerer Anteil an Älteren und hohen Anteil an Kinder aus. Die politischen Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, den demografischen Wandel zu beheben, berücksichtigen häufig die Bildung als stärkstes Mittel für selbständiges und eigenverantwortliches Leben. Sie wirken einem Entwicklungsstop und einer niedrigen Wettbewerbsfähigkeit der Menschen Europas entgegen. Das Programm für lebenslanges Lernen und andere Weiter- und Erwachsenen- bildungsmaßnahmen konzentrieren sich auf die Vorbereitung der Bevölkerung auf die Herausforderungen der Zukunft. Durch eine kontinuierliche Bildung und Aktualisierung des Wissenstandes sollen die Menschen ein unabhängiges, sicheres und selbstbestimmtes Leben führen. Die Ergebnisse in dieser Arbeit weisen darauf hin, dass eine positive Abhängigkeit zwischen Bildung und Beschäftigung besteht und, dass die gebildeten, beschäftigten Menschen auch glücklicher und zufriedener leben.

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