Untersuchung zur Ausweitung der Aufhebung der Apothekenpflicht von OTC-Arzneimitteln in Deutschland : Endverbraucherbefragung zur Beurteilung der Themenrelevanz in Hamburg

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Apotheke , Hamburg , Rezeptfreies Arzneimittel , Befragung , Verbraucher
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Hintergrund: Laut §1 des ApoG haben Apotheken in Deutschland das Monopol zur Abgabe von Arzneimitteln. Zu diesen Arzneimitteln gehören auch OTC-Arzneimittel, die seit dem 1. Januar 2004, von einigen Ausnahmen abgesehen, aus der Erstattungspflicht der GKV genommen worden sind. Darüber hinaus spielen OTC-Arzneimittel im Rahmen der Selbstmedikation eine immer größere Rolle und beim Blick ins europäische Ausland (z.B. den Niederlanden) zeigt sich ein liberaler Umgang beim OTC-Arzneimittelvertrieb. Überdies gibt es in Deutschland einen Trend zur Verän-derung des OTC-Arzneimittelvertriebs, der durch erste gesetzliche Lockerungen seinen Anstoß findet. Zur besseren Beurteilung der Veränderungen soll ein Eindruck über den Kenntnisstand so-wie die Relevanz des Themas „apothekenpflichtige OTC-Arzneimittel“ für Hamburger Endverbraucherinnen und Endverbraucher ermittelt und deren konkrete Einstellungen zu verschiedenen Aspekten des OTC-Arzneimittelvertriebs wiedergegeben werden. Methode: Es wird eine explorative Querschnittserhebung in Form einer deskriptiven Endverbrau-cherbefragung durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte mittels 60 “Face-to-Face“-Interviews. Als Erhebungsinstrument wurde ein eigens erstellter Gesprächsleitfaden mit offenen und geschlossenen Fragen verwendet. Die Endverbraucherbefragung umfasst 50 Personen, die alle vorab festgelegten Expertenkriterien erfüllten und vom 19.11. bis 21.11.2012 im Rahmen einer randomisierten Raum-auswahl abgesprochen wurden. Die statistische Auswertung erfolgte mit Microsoft Excel 2007.

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