Erreichbarkeit von sozial benachteiligten Schwangeren für Programme der Gesundheitsförderung

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Schwangere , Unterprivilegierter , Gesundheitsförderung
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen

Kurzfassung auf Deutsch:

Frauen in sozialer Benachteiligung sind häufiger von gesundheitlichen Komplikationen während der Schwangerschaft betroffen und bedürfen auf Grund ihrer Lebenssituation einer deutlich umfassenderen Unterstützung als Frauen in sozial gefestigten Situationen. Leider ist eben gerade die sozial benachteiligte Zielgruppe nur unzureichend über Vorsorgemöglichkeiten informiert, gesundheitsfördernde Angebote werden wenig in Anspruch genommen. Diese Bachelorarbeit untersucht verschiedene Ansatzmöglichkeiten, wie sozial benachteiligte Frauen während der Schwangerschaft für Gesundheitsförderungs-projekte in der Hansestadt Hamburg besser erreicht werden können. Eine Analyse bestehender Gesundheitsförderungsprogramme zeigt, dass vor allem die alltags-nahe Gestaltung, aufsuchende Elemente und ein etablierter Angebotsort ausschlaggebend für einen niedrigschwelligen Charakter und eine bessere Erreichbarkeit sind. Um den positiven Effekt einer Gehstruktur zu nutzen, könnte die Zielgruppe über Anlaufstellen an ein passgenaues Programm vermittelt werden. Be-sonders finanzielle Anlaufstellen wie z.B. das Jobcenter haben Potenzial, als Vermittler an gesundheitsfördernde Programme für sozial benachteiligte Schwangere zu fungieren.

Kurzfassung auf Englisch:

Socially disadvantaged women are more likely to be affected by health complications during pregnancy. Due to their living conditions they require more support. Unfortunately, this target group is insufficiently informed about options for prenatal care and programs available to advance the mother’s health are rarely taken advantage of. How can we ensure health enhancement programs for deprived pregnant women in Hamburg are used more widely? This Bachelor Thesis will explore and assess different possible ways of making these programs more accessible. An analysis of existing health enhancement programs in Hamburg has shown that usage increases if low threshold programs can be easily integrated into the daily routine and are delivered at an established location. The target group will be more likely to benefit from this outreach work if contact points are available to place them in appropriate programs. In particular, contact points for financial assistance such as Job centers are an effective facilitator for putting socially disadvantaged pregnant women in contact with suitable health enhancement programs.

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