Analyse der Spannungsqualität für den Ausbau und die Netzintegration vonPhotovoltaikanlagen - anhand der Modellkommune ElektromobilitätGarmisch-Partenkirchen

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Umwelttechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Photovoltaikanlage , Versorgungsspannung , Analyse
DDC-Sachgruppe: Natürliche Ressourcen, Energie und Umwelt

Kurzfassung auf Deutsch:

Energieverteilungsnetze sind heutzutage klassisch als Verteilungsnetze zur Versorgung von Endverbrauchern ausgelegt. Insbesondere die 2002 in Deutschland im Rahmen des EEG eingeführte Einspeisevergütung führt zu einer stark steigenden Anzahl an nicht direkt steuerbaren und bezüglich der Leistung stark fluktuierenden dezentralen Energieerzeugern – eine entgegengesetzte Leistungsflussrichtung muss bei dafür ursprünglich nicht ausgelegten Netzen eingeführt werden. Eine entsprechende Netzplanung ist durch die Vielzahl der möglichen Einzelfälle potenzieller dezentraler Energieerzeuger sowie durch die schwer prognostizierbaren Ausbaugrade bei Photovoltaik-Anlagen und der tag- sowie jahreszeitabhängigen Einspeiseleistungen ökonomisch nicht realistisch. Des Weiteren kommt hinzu, dass eine gesteuerte (zeitweise) Abschaltung dieser dezentralen Energieerzeuger sich nicht nur aus technischer Sicht komplex gestaltet, sondern insbesondere aus energiepolitischen, wirtschaftlichen sowie auch aus ökologischen Gesichtspunkten nicht vertretbar ist. Im Rahmen dieser Arbeit wird das Potential für Photovoltaik-Anlagen in Garmisch-Partenkirchen analysiert sowie eine Prognose zum weiteren Ausbau erarbeitet. Auf dieser Basis wird die Spannungsqualität im Versorgungsnetz der Gemeinde für einen prognostizierten Ausbau von Photovoltaik-Anlagen bis zum Jahr 2030 repräsentativ anhand mehrerer Teilnetze simulativ aufgebaut und beurteilt.

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