Die Erfassung psychischer Belastungen von Führungskräften mithilfe der BAuA-Toolbox - die Handlungshilfe auf dem Prüfstand

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Psychische Belastung , Führungskraft , Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
DDC-Sachgruppe: Psychologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz sind mehr und mehr Thema in den Unternehmen Deutschlands und die Erhebung psychischer Belastungen im Rahmen der Gefährdungsanalyse wird für Unternehmen immer wichtiger. Als Handlungshilfe finden Unternehmen für die Integration der psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung zum Beispiel die BAuA-Toolbox. Diese enthält eine große Auswahl von Instrumenten für die Messung psychischer Belastungen. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist die Analyse ausgewählter Instrumente der BAuA-Toolbox auf ihre Tauglichkeit für die besonderen Belastungen, denen Führungskräfte im unteren und mittleren Management ausgesetzt sind. Dazu werden nach einer theoretischen Einführung in das Belastungs-Beanspruchungs-Konzept die allgemeinen Trends psychischer Erkrankungen mithilfe von Krankenkassendaten gezeigt. Psychische Erkrankungen gehören inzwischen zu den zweitwichtigsten Erkrankungsgruppen in den Arbeitsunfähigkeits-statistiken. Als besondere Belastungen von Führungskräften werden unter Zuhilfenahme unter-schiedlicher Studien die Belastungsfaktoren „Leistungsdruck“, der sich in „Zeitdruck“, „Ressourcenmangel“, "Personalmangel“ und „steigende Komplexität der Aufgaben“ aufgliedert, „kognitive Widersprüche“ und „Rollenkonflikte“ identifiziert. Drei Instrumente aus der BAuA-Toolbox, deren Auswahl dokumentiert ist, werden im Hinblick auf die herausgearbeiteten Belastungen von Führungskräften analysiert. Am besten schneidet das BAAM-Verfahren ab, das fast alle Belastungsfaktoren enthält. Der IMPULS-Test und der COPSOQ enthalten weniger Belastungsfaktoren, können aber einen guten ersten Überblick für weitere Folgemaßnahmen geben. Im Schlussteil der Arbeit werden andere Ansätze, wie zum Beispiel ein ressourcen-orientierter Ansatz diskutiert.

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